Electronic Arts: Massive Stellenstreichung nach Quartalsverlusten

gullinews am Freitag, 31.10.2008 17:00 Uhr

Seite druckenArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli twittertgulli:Newsletter

Auch der US-Videospielpublisher Electronic Arts (EA) aus der kalifornischen Kleinstadt Redwood City bekommt die Zurückhaltung der Verbraucher zu spüren. Der weltweit größte und prominenteste Herausgeber von Video- und Computerspielen muss nach jahrelangen Erfolgsperioden erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Erfahrungsgemäß werden Firmenverluste mit Stellenabbau ausbalanciert. So auch bei EA.

Der Spiele-Produzent EA baut nach einem neuen Verlustgeschäft sechs Prozent seiner Stellen ab. Damit seien laut eigener Angaben bis zu 600 Arbeitsplätze betroffen. Insgesamt rechnet das Management mit Kosten in Höhe von zehn Millionen Dollar für Abfindungen. Durch die Entlassungen sei jedoch mittelfristig eine Ersparnis von 50 Millionen Dollar jährlich gewährleistet.

Für das oft viel versprechende Weihnachtsgeschäft zeigte sich Electronic Arts eher pessimistisch und schraubte seine Gewinnerwartung für das Gesamtjahr dementsprechend um einiges zurück. Der Umsatz stieg zwar um ca. 40 Prozent auf 894 Millionen US-Dollar, doch trotzdem machte das Unternehmen im zweiten Geschäftsquartal einen Verlust von 310 Millionen Dollar. Im vorigen Geschäftsjahr musste EA schon ein Minus von fast 200 Millionen Dollar auf sich nehmen. Gründe für die Miesere seien ständig ansteigende Entwicklungs- und Marketingkosten. John Riccitiello, Vorstandsvorsitzender von EA, kommentierte die aktuelle Gegebenheit folgendermaßen:

"Aufgrund der dürftigen Nachfrage im Einzelhandel im Monat Oktober sind wir bei unseren kurzfristigen Planungen zaghaft. Langfristig jedoch sind wir sehr optimistisch für die Entwicklung der Spielebranche und unseres Betriebs. Zu Faktoren für den Spannungszustand gehört auch die Verschiebung des neuen "Harry Potter" Titels und der gestiegene Wechselkurs des Dollars."

Das aktuelle Geschäftsergebnis könne laut Marktanalyst Mike Hickey ein Anhaltspunkt dafür sein, dass die Spielebranche, wie vielerorts behauptet, nicht so krisenfest sei. Zweifelsohne werde einem etwas für sein Geld geboten, dennoch seien 60 Dollar für ein Computerspiel auch viel Geld. (Buddy09)

(via chip.de, thx)

Bookmark and Share

33 Reaktionen aus dem gulli:Board

Chummer am 02.11.2008 20:15:40:
Das sieht nicht jedes so. Nicht jeder ist so Splattergeil. Ich kenn auch Leute, den das gar nicht so interessiert. Auch nachdem ich diese darauf hingewiesen habe, dass sie eine gekürzte Fassung im Schrank haben. hier ist es splatter.. weiter unten ist es plötzlich nur noc...

Stefan117 am 02.11.2008 21:23:43:
hier ist es splatter.. weiter unten ist es plötzlich nur noch, dass auf Menschen geschossen wird die einen nicht angreifen... Was sich allerdings sehr einfach widerlegen lässt. Denn diverse DeltaForce Teile z.B haben FSK 16. Selbst Task force dagger. Und da kannst du auch auf unbewaffnete s...

Chummer am 02.11.2008 22:13:51:
Das erste Delta Force ist ab 18 Und? Ich sehe nicht wo ich etwas gegenteiliges behauptet hätte oder es dem Gegenbeispiel widerspricht....

 

© 1998-2010 gulli.com | Suche

Seite druckenArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli twittertgulli:NewsletterSeitenanfang

Suche

Verwandte News

Electronic Arts: Xbox 360 rückständig, PS3 noch mit großem Potenzial
Android Spiele: Electronic Arts bringt Games für das Google-Handy
SecuRom: Electronic Arts benutzt weiterhin umstrittenes DRM-Modul
Electronic Arts: Trotz Verluste Übernahme von Take 2 für zwei Milliarden Dollar?
Electronic Arts: Battlefield Heroes als Speerspitze einer neuen Vermarktungsstrategie