gullinews am Montag, 08.10.2007 15:04 Uhr
Zahlreiche Top-Unternehmen setzen auf Elcomsoft, Regierungen, Militär und Steuerprüfung gehören auch zu den Kunden der russischen Firma, die schon mehrfach mit Passwortknackern auffiel: Dimitri Sklyarov stellte in den USA das ElcomSoft-Tool vor, mit dem Adobes Passwortschutz für Dokumente ausgehebelt werden konnte und wurde dafür verhaftet, der Fall geriet zum Politikum.
Solang es aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, sondern Militär, Polizei und Großunternehmen vorenthalten bleibt, haben offenbar die meisten Gesetzgeber kein größeres Problem mit dem Universal-Passwortknacker. Mit 1.300 Dollar für die Standardedition "für kleinere Unternehmen und Berater" ist der Einstieg ins legale Security-Auditing vergleichsweise günstig, die leistungsstärkste Edition kommt für knapp 13.000 Dollar auf den Markt.
Die Software knackt über 100 Fileformate, System- und Useraccounts, fürs verteilte Rechnen zum Bruteforce kann das Programm ungenutzte Rechenzeit eines kompletten LAN nutzen. Und vermutlich gibt es für alle Anwendungsbereiche des ElcomSoft-Pakets kostenlose Open-Source-Varianten - aber ob man diese in Deutschland noch verlinken oder diskutieren kann, ist nach wie vor fraglich.
| 41 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Kontrolltroll am 07.12.2007 20:29:48: |
235trauma235 am 07.12.2007 20:35:36: |
Ehemaliger am 07.12.2007 21:46:30: |
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