gullinews am Freitag, 22.09.2006 16:23 Uhr
Ein Unternehmen wie Yahoo sollte nicht persönliche Daten seiner Nutzer herausgeben, wenn dies ihre grundsätzlichen Menschenrechte verletze, so Anwalt Albert Ho. Man sei in Kontakt mit anderen Opfern der Chinapolitik Yahoos, bisher jedoch keine Mitkläger gefunden. Die Opfer befürchten Repressalien gegen ihre Angehörigen, sollten sie sich einer Sammelklage anschließen.
Yahoo hat seit dem Fall Shi Tao durch die Herausgabe von Userdaten bereits in mindestens einem weiteren Fall zur Gefängnisstrafe für einen Dissidenten beigetragen. Die Kooperation zahlreicher Netzunternehmen mit dem chinesischen Regime wird von Menschenrechtsgruppen weltweit massiv kritisiert.
Yahoo ist bereits von Angehörigen des Dissidenten verklagt worden. Zur jetzt anstehenden Klage in den USA gab Yahoo bislang keine Stellungnahme ab.
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Biertrinker am 22.09.2006 20:21:34: |
DieDiebin am 23.09.2006 19:00:26: |
Analbuerste am 24.09.2006 20:37:03: |