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23. Juni 2008
EFF Grundlagen der Prozesse der RIAA falschDie Electronic Frontier Foundation attackiert nun die grundlegende Strategie aller Prozesse der RIAA. Nach den jüngsten Erfolgen zur Thematik, ob ein zur Verfügung stellen im Shared Ordner bereits eine Verletzung beinhaltet, versucht man nun die Ermittlungsarbeiten von MediaSentry auszuhebeln. Mit denselben juristischen Spielereien, wie sie sonst die RIAA anwendet. Jammie Thomas ist in Amerika inzwischen zu einem Namen geworden, der vielen bekannt ist. Insbesondere im Filesharing Bereich zog ihr Prozess weite Kreise, die das Kartenhaus der RIAA nun womöglich zum Einstürzen bringen könnten. Unterstützt wird der Anwalt von Thomas dabei von der EFF, die aufgrund jüngster Entscheidungen die komplette Beweiskette der RIAA zerlegen will.Aber der Reihe nach. Das bisherige Vorgehen in den Prozessen war ähnlich. Man legte einen Log von MediaSentry vor und hielt fest, dass die Datei im Shared-Ordner zur Verfügung gestellt wurde. Daraus ergebe sich eine Urheberrechtsverletzung, den, wenn die Datei in diesem Ordner ist, wird sie auch geshared. "Proben" der Datei selbst wurden von MediaSentry jedoch scheinbar nie übertragen. Genau hier setzten nun vermehrt einige Richter und Rechtsexperten an, die Meinungen gehen jedoch langsam aber sicher einheitlich in eine Richtung. Ein zur Verfügung stellen von urheberrechtlich geschütztem Material stellt nicht zwingend eine Urheberrechtsverletzung dar. Die Datei muss hierzu übertragen werden, sprich ein Testdownload von MediaSentry hätte durchgeführt werden müssen. Schön und gut, wenn sich diese Haltung in den Gerichten durchsetzt. Zahlreiche "Kunden" von MediaSentry dürften ihren Hals dann nämlich aus der Schlinge gezogen haben. Doch bei MediaSentry ist man sicher auch lernfähig, ein Testdownload dürfte ohne weiteres durchführbar sein. Da man dies jedoch bereits erwarten konnte, setzte die EFF nach, und nutzt die Gunst der Stunde, um Grundlagen in punkto zur Verfügung stellen und Urheberrechtsverletzung in ihre Richtung zu biegen.
(via ars_technica thx!) Verwandte News
Trackbacks
Guantanamo hat niemand verdient, höchstens Politiker und Anwälte, aber die zählen bekanntermaßen nicht zu den Menschen Schon nice jemanden mit der selben Methodik in die Pfanne zu hauen, Gleiches mit Gleichem vergelten Diablokiller999 am 24.06.2008 10:04
Wer der personifizierte "Gutmensch" ist, und sich über alle Regeln hinweg setzt, sich an anderen Bereichert, anderen so viel Schaden zufügt wie irgend Möglich .. der gehört nach Guantanamo Solche "Gutmenschen" (="Rechts"anwälte") verhalten sich Narzistisch (=entsprechend der Parteizugehörigkeit) und haben m.E. keine Daseinsberechtigung. elChupaCabra am 24.06.2008 11:09
Wie immer meine Aufforderung: Tretet der EFF bei! Ist der einzige Verein neben Piratebay, der einigermasen erfolgreich im Kampfe ist. Kostet nur $15 Takken und man weiss wen man unterstütz! Ratatata am 24.06.2008 12:05
Zitat: OK! Wenn das so ist, behaupte ich, daß die hohe Vertreter der Contentindustrie mir insgesamt 1000 Fantastillionen Euro geklaut haben. Beweise? Hören Sie mal, die Beweisführung in diesem Falle ist schwierig, vielleicht sogar unmöglich. DAS wollen Sie MIR doch nicht zumuten. Ach ja, und ich kann fliegen! Beweise? Also bitte.... und ich bin GOTT! Sie werden doch keine Bewisführung von GOTT verlangen. ... SPMan am 24.06.2008 22:25
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