gulli: EeePCs Hoffnungsträger für Linux: Laut Umfrage wollen nur 13 Prozent auf Vista umsteigen

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26. November 2007

EeePCs Hoffnungsträger für Linux Laut Umfrage wollen nur 13 Prozent auf Vista umsteigen

Laut einer Studie des amerikanischen Unternehmens KACE Networks Inc., in dessen Verlauf neunhundert IT-Fachleute befragt wurden, erwägen lediglich 13 Prozent einen Wechsel auf Windows Vista. Auch über ein Jahr nach der Markteinführung will sich der Erfolg noch immer nicht so recht einstellen. Viele Unternehmer geben sich diesem Produkt gegenüber skeptisch. 44 Prozent könnten sich sogar den Einsatz von einem Mac- oder Linux-basierten OS vorstellen, nur um den Wechsel auf Vista zu umgehen. Manche Analysten haben die Freunde Freier Betriebssysteme allerdings sofort wieder ausgebremst. Sie geben an, nur wenige Manager könnten sich einen vollständigen Wechsel auf ein unixoides OS vorstellen. Doch die Billig-PCs von ASUS, die pünktlich zum Weihnachtsgeschäft nach Deutschland kommen sollen, machen Hoffnung.

Viele scheuen beim Umstieg auf Linux offenbar den aufwendigen wie problembelasteten Import von z. B. Word- oder Excel-Dateien. Auch wenn Linux an sich kostenlos ist, dürfte diese Problematik eine enorme Hürde darstellen. Hinderlich beim Wechsel zu Vista wäre laut der Umfrage auch die fehlende Kompatibilität zu älterer Software und Hardware. Zudem wollen viele IT-Fachleute aus Sicherheitsgründen erst die Veröffentlichung vom Service Pack 1 von Vista abwarten.

Trotzdem sei ein Trend in Richtung Freier Software zu erkennen. Selbst wenn derzeit nur auf 1 % aller Desktop-PCs das Pinguin-OS läuft, gibt es neue Trends, die Hoffnung machen. So etwa das extrem preiswerte Subnotebook, der EEE-PC (Easy to learn, work, play; Excellent Internet experience and Excellent on-the-Go) von ASUS. Das etwa DIN A5-kleine Gerät wird in Deutschland ab Mitte Dezember für rund 300 Euro erhältlich sein. In den USA gingen bereits über 10.000 davon über die Ladentische. Bei diesem enorm kleinen Preis würde die entsprechende Vista-Lizenz das Gerät deutlich verteuern. Der taiwanesische Computer- und Notebook-Hersteller Acer erwägt ebenfalls ins Geschäft der Billig-PCs einzusteigen.

Andere Analysten sehen die Zukunft der Freien Software eher im Mobilfunksektor. Sie orakeln, Betriebssysteme wie etwa Android von Google könnten für viel Bewegung im Markt sorgen.

Update: Der Software-Entwickler Cliff Biffle schrieb kürzlich in seinem externer Link in neuem Fenster folgtWeblog, ASUS würde mit deren Produktpolitik gegen die General Public License (GPL) verstoßen. ASUS liefert seine winzigen PCs mit einer Variante von Xandros Linux aus, welches wiederum eine Variante von Debian darstellt. Einige Hardwarekomponenten funktionieren aber bis dato nur mit der ausgelieferten Version von Xandros und dem selbst entwickelten Kernel "asus_acpi". Im Fall der Installation einer anderen Distribution würden sie ihren Dienst versagen. Cliff Biffle hat sich den Inhalt des 1.8-GB-Archivs näher angesehen, welches vom Hersteller als QuellCode zum Download angeboten wird. Er konnte zu seiner Überraschung keine relevanten Sourcecodes entdecken, mit dessen Hilfe man andere Linux-Distributionen in die Lage versetzen könnte, den eeePC wieder voll funktionstüchtig zu machen. Biffle nimmt an, es liegt keine böse Arglist vor. Jemand Grössenvergleich: eeePC mit Kaffeetasse. Quelle: http://cliffhacks.blogspot.comin der Firma muss etwas durcheinandergebracht haben, was faktisch am Verstoß gegen die GPL nichts ändert. Der externer Link in neuem Fenster folgtBlogger bemängelt auch, dass ASUS keine Gewährleistung mehr für das Gerät übernimmt, wenn der Käufer den PC öffnet, um z. B. den Arbeitsspeicher zu erweitern. Nur wenn dieser Vorgang von einem Techniker durchgeführt werden sollte, bleibt die Gewährleistung erhalten. Nach geltendem US-Recht dürfen Käufer aber nicht zum Erwerb zusätzlicher Dienstleistungen gezwungen werden.

  • Also ich hatte noch nie größere Probleme mit dem Pinguin mit der roten Kappe. Was Windows angeht, als Spieleplattform ist es doch gut geeignet. Jedenfalls XP. Wie es bei VISTA aussieht habe ich keine Ahnung. Aber sobald auch aktuelle Games auf Linux laufen wird bei mir auch XP gekickt. Grüße, 2XS

  • Zitat: na jetzt werden einige sagen : Mann du hast einfach keine Ahnung Stimmt Bei einer Einsteigerdistribution wie Ubuntu ist die Konfiguration imo einfacher als bei windoof. Ich hatte noch nie größere Probleme mit dem Pinguin. Und wer ernsthaft zocken will sollte sowieso Windows nutzen.

    Ze. Unua am 27.11.2007 17:38
  • Kleiner Witzbold es war Ubuntu :-)

    dan999992 am 28.11.2007 18:05
  • 13% sind immernoch zuviele... die welt ist voller deppen ich für meinen teil warte bis xp nix mehr nützt, wie ich es bei 98(bis 2005) getan habe aber wo liegt das problem beim mit linux ins internet kommen? (einwahl?)

    Ehemaliger am 28.11.2007 18:08
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