Aus dem Gulli, 27.1.
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Filesharer in Großbritannien verurteilt
Die Insel hat ihre Präzedenzfälle: in zwei Klagen gegen Filesharer ergingen Schuldsprüche. Insgesamt 139 Tauschbörsennutzer wurden in Großbritannien seit Oktober 2004 angezeigt, die meisten ließen sich auf die Vergleichs-"Ange und zahlten ohne Gerichtsverhandlung einige tausend Pfund. Bisher 13.500 Pfund werden im ersten Fall nun an Kosten für den Filesharer entstehen: das Gericht wies seine Verteidigung ab, dass kein Beweis für die tatsächliche Verübung der ihm vorgeworfenen Taten vorliege. 1.500 Pfund muss der zweite Filesharer zahlen: "Unwissenheit schütze nicht vor Strafe" beschied das Gericht angesichts der Verteidigung, die Strafbarkeit seines Handelns sei ihm nicht ersichtlich gewesen, finanziellen Vorteil habe er mit dem Musiktausch ebensowenig verfolgt. Auf beide Fälle können noch weitere Kosten durch Entschädigungen, Strafen und Gebühren zukommen, so c|net.
Patti Santangelo wieder mit Verteidigung
Eines der ersten Opfer der RIAA-Massenklagen hat wieder eine Verteidigung: nachdem die fightgoliath.org - Spendenkampagne bislang 6.500 Dollar eingebracht hat, kann sich die fünffache Mutter wieder einen Verteidiger leisten. Bald nach Verfahrensbeginn musste Santangelo dazu übergehen, sich selbst zu verteidigen: die Anwaltshonorare waren für sie nicht mehr zu bezahlen. Die Richterin räumte der Beschuldigten gute Chancen für den Prozess ein, Santangelo bestreitet, jemals die KaZaA - Software bemerkt oder verwendet zu haben, bevor die Forderung der RIAA bei ihr eintraf, gegen Zahlung von einigen tausend Dollar ein Verfahren zu vermeiden.