Laserdrucker bauen eindeutige Identifikation in den Ausdruck ein
Bereits auf dem gulli:board wurde auf die neuen Features einer Reihe von Laserdruckern hingewiesen, die in jeden Ausdruck ein Wasserzeichen einbringen, welches den Drucker eindeutig identifizierbar macht. Das zweifelhafte Feature ist bereits von Kopiergeräten bekannt, dort wie bei den Druckern sei der Grund für die Maßnahme, Hersteller von Falschgeld leicht identifizieren zu können. Indessen, die EFF gibt inzwischen bekannt, mit Hilfe der Druckerkennung, die in jeden Ausdruck eingearbeitet wird, habe das FBI bereits über tausend Seiten von Ausdrucken archiviert, welche von Bürgerrechtsorganisationen wie der American Civil Liberties Union (ACLU), Greenpeace oder United for Peace and Justice stammen.
Die EFF analysiert inzwischen die Muster, die die verschiedenen Drucker in ihre Dokumente einarbeiten und bittet um die Zusendung weiterer Ausdrucke.
Indessen ist die Unsitte der Verfolgung per Wasserzeichen im Ausdruck bereits über den großen Teich geschwappt: bereits letztes Jahr begannen die Niederlande, entsprechende Ermittlungsverfahren einzusetzen.
Freace listete die Drucker auf, von denen bislang bekannt ist, dass sie Wasserzeichen in ihre Ausdrucke einarbeiten. Von Canon sind die Serien CLC 1000 und CLC 2400 sowie Color imageRUNNER C3200 betroffen. Toshiba stattet die Modelle eStudio3100c, eStudio2100c, eStudio311c, eStudio211c, eStudio310c,eStudio210c, FC70, FC15, FC22, FC25P, FC22i, FC25Pi und FC15i mit eindeutigen Kennungen auf Ausdrucken aus, bei Xerox ist dies von den Modellen DocuColor 12, 40, 2045, 2000, 6060 und der WorkCentre Pro Serie bekannt.