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20. Februar 2008
DRM für Flash .flv soll wegen YouTube-Erfolg kastriert werden, Gefahr für Downloadsites.flv hat sich als quasi-Standard für Web-Video durchgesetzt. Download und Ripping der Flash-Formate ist in der Regel kein Problem, und auch der von Adobe geplante Kopierschutz auf Flashvideos wird leicht zu knacken sein - möglicherweise werden jedoch durch die DRM-Einführung eine Reihe von Tools und Downloadseiten illegal. Adobe plant mit dem Launch von Version 9 des Flashplayers und der Version 3 des Flash-Servers die Einführung eines proprietären DRM-Systems, über das die Kommunikation zwischen Server und Flashplayer verschlüsselt und alternative Player ausgesperrt werden können. Denn das Umgehen von Verschlüsselungs- und Kopierschutztechnik ist in den meisten westlichen Staaten inzwischen verboten. Dadurch würden Seiten und Tools, die bislang den Download der ungeschützten .flv-Videos erlauben, illegal. Viel mehr noch: auch die erzeugten ungeschützten Videos werden zur "illegalen Quelle" und würden dadurch für Remix-Projekte und Fair Use zur verbotenen Zone. Damit würde ein extrem produktiver und kreativer Zweig der Medienkunst empfindlich eingeschränkt - abgesehen von den Verbrauchern, die einmal mehr zur Nutzung proprietärer Player gezwungen werden, oder Nutzern freier Software, für die nach Vorbild CSS nur halb- oder illegale Nutzungsmöglichkeiten der Medien offenstehen.
(Ein Klassiker der Remix-Kultur: The Internet is for Porn, Disney-Remix) Wohlgemerkt: das Verwenden geschützter Videoformate ist natürlich eine vollkommen legitime Vorgehensweise - nur erschließt sich der Sinn jenseits der beschnittenen Remixkultur und der Illegalisierung zahlreicher Tools und Dienste absolut nicht. Denn faktisch dürfte allen Akteuren bekannt sein, dass das typische .flv-Video problemlos zu verbreiten ist - die Handvoll MB steckt in der Zwischenzeit jedes Mailpostfach weg. Verwandte News
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