Napster wurde seinerzeit mit Klagen überzogen, mit YouTube versuchen einige Medienunternehmen hingegen Geld zu verdienen. Ein Kurswechsel habe stattgefunden und eine Filesharing-Flatrate mit DRM-freien Medien sei keine Utopie, sondern kann bereits nächstes Jahr starten - dies die Hoffnung Michael Geists.
Die Unterschiede zwischen Napster und Youtube seien vorhanden, erklärten jedoch nicht die unterschiedliche Reaktion der Medienunternehmen. Während jedoch Napster als direkter Konkurrent von Bezahldiensten bekämpft wurde, scheint mit den Abkommen einiger Labels mit YouTube zur Distribution von Musikvideos ein anderer Kurs eingeschlagen zu sein: anstatt eine neue Technologie mit Gesetzen und Technik zu bremsen, wird sie verwendedt, um Einkünfte aus anderen und neuen Quellen zu erschließen.
DMX ist ein kopierschutzfreies Filesharing-Netz, welches im Berkman Center der Harvard Law School entwickelt wird. Ziel: unbegrenzter Austausch von Musik, Filmen, Fernsehsendungen, Bildern, Spielen und Texten. Die Abonnenten zahlen eine Monatsgebühr, die wiederum an die Rechteinhaber verteilt wird.
Havard-Professor Terry Fisher will das Projekt nächstes Jahr an chinesischen Universitäten starten. 10 Millionen Studierende sollen dann freien Zugriff auf Filme und Musik erhalten, die Monatsgebühren werden mit den Studiengebühren gemeinsam erhoben. Er rechnet mit Einkünften von 200 Millionen Dollar für die Rechteinhaber, der Betrag könnte durch weitere Werbeeinnahmen verdoppelt werden. Die Zahlen deuten auf eine - für westliche Verhältnisse - mehr als günstige Monatsgebühr des Modellversuchs hin.
Während China möglicherweise eine Sonderrolle bei den Medienkonzernen spielt - im Reich der Mitte sind oftmals eingeforderte und angekündigte Maßnahmen gegen unlizenzierte Kopien bislang weitgehend wirkungslos geblieben - ist Kanada kein Staat, der für ähnliche Modellversuche in Copyrightdingen als üblicher Verdächtiger in Erscheinung tritt. Kanada soll jedoch das nächste Land sein, in dem unter dem Namen "Noank" die Filesharing-Flatrate für kopierschutzfreien Content starten soll. Fisher steht bereits in Verhandlungen mit Rechteinhabern, Labels und Telekommunikationsunternehmen.
Googles YouTube-Deal und die Reaktionen einiger Medienkonzerne sind demnach vielleicht nur die Vorboten einer um einiges weiterreichenden Entwicklung: die Kulturflatrate scheint ein kleines Stück realistischer.
Ob sie wirklich startklar ist und einghesetzt wird, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall gillt : "Das Angebot steeuert die Nachfrage" Wenn die entlcih kappiert haben , das sie die Preise senken müssen und vorallen benutzerfreundlicher werden müssen . Warum nicht !! *Es würde sich für beide Seiten lohnen"
naja die rechnung geht knapp auf: wenn die musikindustrie 2mrd umsatz haben will (gesamt), heist das pro monat und pro einwohner 2€ sagen wir mal der umsatz der "materiellen" musikindustrie CDs.... geht auf 1mrd zurück, fehlt noch eine mrd... pro bürger 1€ pro monat.... wenn nun 22% der einwohner 5€ pro monat zahlt ist das genau diese mrd.... und die industrie hat mehr umsatz wie jetzt und wesentlich mehr ...
Zitat: PS: und bitte mindestens 2bitrten.... 128kbit für den kleinen download zwischendurch, und höhere 192, VBR, 256 kbit für vernünftige quali Ich denke, da kann man als User selber Inhalte bereitstellen?
ich denke auch.... aber so offizeille tracker wären mal was schönes