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16. Mai 2008
Digistan Was sind Menschenrechte im digitalen Zeitalter?Das Internet hat unser aller Leben stark verändert, sind die Gesetzgeber diesen Veränderungen bereits gerecht geworden? Die Organisation Digistan will erläutern, wie Menschenrechte im heutigen digitalen Zeitalter im Idealfall auszusehen haben. Auch fordert man für alle einen möglichst preiswerten und grenzenlosen Zugang zum Internet, den Bürgerinnen und Bürgern soll Chancengleichheit in Bezug auf ihre Bildung und den Zugriff auf Informationen gewährt werden. Digistan steht für Digital Standards Organization. Die Vereinigung bestehend aus zahlreichen Aktivisten wurde letztes Jahr gegründet und plant in Den Haag für den 21. Mai die Veröffentlichung ihrer Erklärung. Andry Updegrove von der Linux Foundation ist Anwalt und stellt die Inhalte und Ziele der ersten Entwürfe auf seiner Webseite Consortiuminfo.org vor. Freie und offene Standards seien zudem unabdingbar. Die Mitarbeiter der staatlichen Behörden sollen selbst nur noch Technologien nutzen, die auf Freien und offenen Standards basieren. Jegliche nicht quelloffene Software könnte demnach nicht mehr benutzt werden. Man sieht die eigene Erklärung als Formulierungshilfe für Bürger wie auch Gesetzgeber an. Dass deren gut gemeinten Vorschläge in die Realität umgesetzt werden ist ja schon hier in Europa illusorisch, geschweige in den zahlreichen Diktaturen dieser Erde. Trotzdem ist alleine die Existenz einer solchen Richtlinie interessant, schon um zu sehen wie weit entfernt wir uns derzeit davon tatsächlich bewegen. (Via Linux-Magazin Online, thx!) Verwandte News
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