gulli: Die Suche: Google erklärt Teile des Suchalgorithmus

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24. Mai 2008

Die Suche Google erklärt Teile des Suchalgorithmus

Es klingt wie eine kleine Sensation. Google gibt einen Teil ihres streng geschützten Unternehmensgeheimnis preis. Sie veröffentlichten Teile des Google-Suchalgorithmus. Udi Manber, stellvertrendendes Leiter der Abteilung "Search Quality" schreibt, dass sie die Technologie nicht nur aufgrund der Konkurrenz so lange unter Verschluss gehalten hätten, sondern auch, um vor Missbrauch zu schützen.

Der Suchalgorithmus ist das bestgehütetste Geheimnis bei Google. Der Schutz gilt nicht nur, um vor der Konkurrenz zu schützen. Man will auch vermeiden, dass Nutzer und Suchmaschinenoptimieren das System austricksen können, wenn jedes Detail der Suche bekannt wäre. Udi Maber sagte, dass dieser Algorithmus die Kronjuwelen von Google sind, und sie deswegen besonders geschützt sind. Aber zu viel Geheimhaltung wäre auch nicht ideal.

Der Hintergrund ist, dass die Marktposition von Google zumindest mittelfristig sehr sicher anzusehen ist. Google würde angesichts dieser Marktentwicklung zunehmend unter Druck stehen, und sie sollen die Geheimhaltung ihres Kerngeschäftbereichs etwas aufweichen. Marktanalysten sind der Meinung, dass es sonst zu einem Imageverlust führen würde. Die Kritik gegen Google ist, dass sie durch ihre Technologie und Marktposition teilweise selbst die Strategien ihres größten Konkurrenten Microsoft auf einem Silbertablett geliefert bekommen würden, da sie alle Inhalte zu diesem Thema im Web indizieren. Die sehr geschlossene Position der Geheimhaltung wäre demnach nicht gut für Google, zumal sie diese Position durch den extensiven Einsatz von Open Source erlangt haben.

Veröffentlich wurden einige grundsätzliche Funktionsweisen des Algorithmus und der "Search Quality" Gruppe von Google. Ein Beispiel ist das Query-Modell. Einige Suchabfragen würden auf Artikel verweisen, die nicht älter als dreißig Minuten sind. Andere Suchabfragen dagegen verweisen auf Inhalte, die ihren Status schon lange unter Beweis gestellt haben. Weitere Fakten finden sich in dem entsprechendem Posting im offiziellen Google-Blog.

( via Slashdot )

  • Trackmenot wird trotzdem nicht deinstalliert

  • Dass der auf sequitur basiert war ja bekannt... ein schönes Stück Informatik für unserein bei Rotwein und Sourcecode.

    Kontrolltroll am 24.05.2008 22:19
  • Das sie jetzt nicht 100% alles verraten ist klar... gibt viele Firmen die bestimmte sachen als Geheimnis hüten

  • Irgendwie nichtssagend... Wahrscheinlich bekommt man durch versuche, wie die Hommingen Geopardendins mehr raus.

    maescot am 25.05.2008 14:23
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