gulli: DeutscheIDR lockt mit überteuerten Domain-Registrierungen

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13. September 2007

DeutscheIDR lockt mit überteuerten Domain-Registrierungen

Von der "Deutsche Internet Domain Registrierung", kurz DeutscheIDR werden aktuell Domaininhaber telefonisch kontaktiert und darauf hingewiesen, dass für läppische 195 Euro Einrichtungsgebühr eine zur vorhandenen .de-Domain passende .com-Domain registriert werden könne. Schnelle Entscheidung sei ratsam, da die angebotene .com-Domain bereits von anderen Kunden "ins Auge gefasst" wurde.

So geschehen bei einem Handwerksbetrieb in Düsseldorf. Das Unternehmen besitzt eine .de-Domain, bestehend aus Tätigkeitsfeld und (wenig gebräuchlichem) Nachnamen und erhielt das telefonische Angebot, die passende .com-Adresse zu registrieren. Es habe sich bereits ein Interessent für die .com gemeldet, man gebe dem Inhaber der .de - Domain jedoch die Möglichkeit, sich die passende Domain zuerst zu sichern.

Der Preis: 195 Euro einmalige Einrichtungsgebühr, Folgekosten von 20 Euro im Jahr. Ohne den Leistungsumfang zu kennen, fällt die Beurteilung des Angebots indessen vorerst schwer.

Auf Nachfrage bei der externer Link in neuem Fenster folgtDeutscheIDR wurde gulli.com mitgeteilt, dass es selbstverständlich "günstigere Angebote" gebe, jedoch der Service im Vergleich zu den Billighostern nicht unterschätzt werden dürfe. In den 195 Euro Gebühr seien schließlich die Registrierungsgebühren, die Kosten für den Domainnamen für das erste Jahr, der Support sowie eine Weiterleitung auf die vorhandene .de-Domain bereits inbegriffen. Fazit: "Wir sind nicht übermäßig teuer", wie telefonisch versichert wurde. Ebenso hingewiesen wurde auf die moderaten 20 Euro Jahresgebühr, die verglichen mit den Gebühren einer Direktregistrierung bei der DeNIC günstig seien.

Weiterhin wurde seitens der DeutscheIDR Wert darauf gelegt, mitnichten Cold Calling oder überhaupt externer Link in neuem Fenster folgtein Callcenter zu betreiben. Man betreibe das Kerngeschäft - Domainregistrierungen - und betrachte es als besondere Serviceleistung, Inhaber existierender Domains auf die Pläne anderer potentieller Registrare hinzuweisen. So prüfe man bei einem eingehenden Registrierungswunsch, welche ähnlich lautenden Domains unter verschiedenen TLDs bereits vergeben sind und kontaktiere deren Inhaber im Vorfeld.

Was im Übrigen nicht einmal eine besonders lukrative oder gar ökonomisch sinnvolle Vorgehensweise sei, so die Sachbearbeiterin bei der DeutscheIDR. Denn häufig würden die angerufenen Webmaster die Information, dass jemand eine ähnliche Domain wie die ihrige "ins Auge gefasst" habe, durchaus gerne zur Kenntnis nehmen - anschließend würden die Angerufenen jedoch oft die Registrierung über einen Billighoster bevorzugen.

Das ist natürlich unglücklich - und ebenso unglücklich ist die Namensgebung des Unternehmens, welches erst seit zwei Jahren in Deutschland aktiv ist. 2001 hatte bereits eine Deutsche Internet Domainregistrierung, abgekürzt DID, auf dubiose Art und Weise Webmaster um externer Link in neuem Fenster folgtvierstellige Beträge bringen wollen. Telefonisch meldet man sich bei der DeutscheIDR mit "Deutsche Internet Domain Registrierung", was beim Googlen schnell zum dubiosen externer Link in neuem Fenster folgtNamensvetter führt. Unglückliche Verwechslungen sind so vorprogrammiert, wenngleich beide Unternehmen nichts miteinander zu tun haben.

Immerhin: im Unterschied zu der Masche der DID vor sechs Jahren ist die Methode der DeutscheIDR rechtlich nicht zu beanstanden. Nur eben etwas teuer.

  • Zitat: Zitat von Dialerwatch  Wohl kaum, sonst würden sich die Werbebriefe, Broschüren und Prospekte nicht derart in den Briefkästen stapeln. AFAIK kann man sich dagegen höchstens mit "Keine Werbung"-Aufklebern und Ähnlichem wehren. Einen Brief an einen Gewerbetreibenden zu versenden mit dem zuvor noch kein geschäftlicher Kontakt zustande gekommen ist, erfüllt den Tatbestand des Eingriffs in den ...

    antiMahn am 03.10.2007 16:58
  • Zitat: Zitat von könnt kotzen  Es gibt ausreichend Möglichkeiten, Neukunden auf legalem Wege zu generieren. Outbound ist allerdings nicht so leicht, dagegen sind z.B. Mailings "relativ" problemlos möglich. Natürlich nicht - es sei denn ein Unternehmen (wie z.B. unsere schlaue Post AG) versendet die Mails (den Spam). Zitat: Zitat von könnt kotzen  Wo ist dein Problem, macht ...

    antiMahn am 03.10.2007 17:28
  • Zitat: Zitat von antiMahn  ...faselt wieder mal völligen Mist, den er sich in 2 Minnuten zusammengegoogelt hat.... Glaub ruhig, was du da erzählst. Ich habe kein Interesse daran, dich aufzuklären. Du unterrichtest ja schließlich selbst und bist ja auch viel schlauer als alle anderen. Nur soviel: Zitat: Zitat von .könnt kotzen  Deine Bestandskunden kannst du ...

    könnt kotzen am 03.10.2007 19:24
  • Zitat: Zitat von könnt kotzen  PS: Weiter beleidigen kannst du mich per PN. Dito

    antiMahn am 03.10.2007 22:47
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