Annika_Kremer am Mittwoch, 27.01.2010 15:43 Uhr
Prediction Gaming hatte, angeregt durch die Tatsache, dass ein jugendliches Gründungsmitglied an Krebs starb, die Deutsche Krebshilfe mit Spenden unterstützen wollen (gulli:News berichtete). Diese zeigte sich allerdings abweisend. Einer bitte der Zocker, das offizielle Unterstützer-Logo auf der vereinseigenen Homepage verwenden zu dürfen, wurde nicht stattgegeben. Die Begründung: Prediction Gaming würde gewisse "ethische Voraussetzungen" nicht erfüllen. Viele Computerspieler zeigten sich über dieses Verhalten empört und sahen darin einen Beleg für Vorurteile gegen ihr Hobby.
Nun sieht es so aus, als hätte die Deutsche Krebshilfe sich kompromissbereit gezeigt und die Beteiligten ihre Meinungsverschiedenheit beigelegt. Bereits zuvor hatte die Deutsche Krebshilfe ihre Position relativiert. Auf Nachfragen von des eSport-Portals fragster antwortete man am 15.01.2010 bereits, dass man sehr bestürzt über die Negativschlagzeilen sei, da der Deutschen Krebshilfe nichts ferner liege, als die Menschen, die die Organisation unterstützen möchten, zu verärgern. Man kündigte auch an, dass man hoffe, den Vorfall in einem persönlichen Gespräch mit dem Vorstand von prediction-Gaming klären zu können.
Eben dieses Gespräch scheint nun Klärung gebracht zu haben. "Dank eines offenen und freundlichen Gesprächs mit dem Hauptgeschäftsführer des Deutsche Krebshilfe e.V., Gerd Nettekoven, konnten die Missverständnisse für den karitativen Verein aus der Welt geschaffen werden. Daher freut es uns insbesondere, dass uns bei unseren Bestrebungen der für uns bestmögliche Partner zur Verfügung stehen wird," schreibt prediction Gaming auf seiner Homepage. Die Gamer zeigen sich sehr engagiert bei der Bekämpfung dieser Krankheit und definieren diese als eines der vorrangigen Ziele ihres Vereins. Entsprechend sind sie sehr erfreut, für ihre Unterstützung nun einen derart prominenten Partner gewonnen zu haben - trotz aller vorangegangenen Missverständnisse.
Der Clan wolle "in Zukunft in erster Linie vor allem junge Menschen für das Thema sensibilisieren. Weiterhin möchten wir die Krebsforschung aktiv durch finanzielle Unterstützung vorantreiben, wofür wir momentan unsere Konzepte ausarbeiten. Wünschenswert wäre es für die Zukunft außerdem, wenn weitere Clans, Vereine oder Organisationen sich in dieser Hinsicht gemeinsam - trotz der Rivalitäten untereinander - engagieren könnten. Getreu dem Motto "eSport gegen Krebs"," beschreibt Prediction Gaming. Man kann ihnen nur wünschen, dass sie dies in Zukunft auch tun dürfen und dabei ebenso anerkannt und ernst genommen werden wie andere Engagierte.
@Olfryygt, da stimme ich dir voll zu ... @Hasron, wie schon geschrieben, mich juckt es nicht ... :D ... dieser Klan macht den Anfang ... geben und nehmen! ... eine Hand wäscht die andere! Da gibbet viele Ausdrücke, such dir einen aus! ... dieser Klan macht den Anfang, es werden Klans folgen, ...
... Ich kann das Unverständnis für diese Meinung sowohl von der Autorin selbst als auch von "Olfryygt" nicht ganz verstehen. Das ist doch wohl der Blanke Beweis dafür, dass es denen nur um ihr Image geht und in zweiter Hinsicht um Geld. Lasst ihr euch wirklich von ein...
Ne du bist nicht paranoid...du bist einfach nur nicht ganz dicht. Klar, man muss aufmerksam sein und darf nicht alles tatenlos stehen lassen, jedoch kann man es auch übertreiben. Und was die CDU will oder was die 70jäjrigen Parteibuchträger da groß reden ist noch oft genug fernab jeder Realitä...
Allerdings wehrt sich die Gamerszene nicht gegen die Medialen Verleumdungen, dann bekommen sie noch den Stempel als "Virtuelle Ausbildungslager Osama Bin Ladens" aufgedrückt, dieser Vorschlag lief auch schon bei der CSU durch die Reihen! Man könne ja die Anschlagsumgebung virtualisieren und an die...
Er ist nur einfach der Meinung das man auch einfach Spenden kann und nen Verein wie die krebshilfe nicht öffentlich anprangern muss nur weil man das Logo der Hilfsbereitschaft nicht zur Schau stellen darf. Ja, das Verhalten war blöd von dem Verein. Aber an sich haben die sich nicht geweigert die...