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11. Mai 2007
Der Staat ist der Feind Securstar wirbt mit Online-Durchsuchung für VerschlüsselungFür die Kryptolösungen DriveCrypt, PhoneCrypt, SecurWall und SecurSurf wirbt Securstar mit dem Hinweis auf die Gefahr, als Unschuldiger dennoch Opfer von "Online-Durchsuchungen" zu werden. Eine Premiere der besonderen Art: staatliche Strafverfolger werden durch Security-Anbieter als Feind dargestellt, der entsprechend zu bekämpfen ist. Digitalen Fahndungsmethoden im Kampf gegen den Terrorismus durch Sicherheitsbehörden fallen laut SecurStar auch Unschuldige zum Opfer - kein Konjunktiv, kein "möglicherweise", überraschend klar bezieht der Hersteller Position und äußert konkrete Befürchtungen. Und Lösungen, denn für "...unbescholtene PC-Nutzer gibt es jedoch keinen Grund, Überwachungsmaßnahmen – durch wen auch immer – hinzunehmen." Securstar wörtlich: So die Einschätzung der Lage durch SecurStar. Als Lösung bietet das Unternehmen die HD-Verschlüsselung via DriveCrypt, Surf-Anonymisierung durch SecurWall und SecurSurf sowie PhoneCrypt gegen das Abhören und das Ausspionieren von Handygesprächen. Ob die Produkte halten, was sie versprechen, bleibt natürlich offen, solang nach wie vor unklar ist, wie im Einzelfall die "Online-Durchsuchung" bzw. die sogenannten "Bundestrojaner" funktioniert. Bemerkenswerter ist allemal, dass Securstar zum ersten mal in so einer offensiven Form Strafverfolger und Terrorermittler als Gegner von Sicherheitsentwicklern darstellt. Die üblichen "Feinde" im Malwaregeschäft werden damit hoch offiziell erweitert: Spammer, Trojaner- und Virenschleudern, Online-Betrüger, Ad- und Spywareverbreiter und die deutschen Strafverfolger. Willkommen in der illustren Runde. Verwandte News
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