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25. März 2008
Defacements Websites hacken nicht mehr trendyDas erste Mal sank die Zahl der Website-Devacements im Vergleich zum Vorjahr. 2007 wurden über ein Drittel weniger Webseiten als 2006 gehackt. Als Grund wird angenommen, dass sich auch bei den Scriptkiddies herumgesprochen hat, dass sich statt dem Ruhm mit ärgerlichen Defacements auch hartes Geld mit ärgerlichen Botnetzen und Konsorten verdienen lässt. Ein Trend setzt sich damit fort - auch Viren- und Trojanerschreiber sind schon seit einiger Zeit vor allem mit kommerziellen Motiven im Netz unterwegs, auch wenn das von Vertretern der "reinen Lehre" gelegentlich bedauert bzw. angeprangert wird. Früher war eben alles besser - und wurde aus Sportsgeist gehackt, gecoded und defaced, nach dem Höchststand von üer 700.000 Defacements 2006 ist in der Disziplin "Defacement" der Höhepunkt jedoch überschritten. Was beim Defacen aber weniger einfach funktioniert als mit den "bewährteren" Methoden Ad/Spyware, Trojanern und Botnetzen. Die Folge ist, dass mehr und mehr Defacer ihr Hobby an den Nagel hängen. Wieviele von ihnen anschließend einer rechtlich unbedenklichen Lebensgestaltung nachgehen und wieviele sich in lukrativere Grauzonen bewegen, werden wohl die kommenden Malware-Statistiken zeigen. Die Botnetz-Zahlen kennen jedenfalls nach wie vor nur eine Richtung: nach oben. Und so fragt auch Zone-H, ob die erstmals sinkenden Website-Defacementzahlen nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen sind. Fun-Defacements mögen für die Seitenbetreiber ärgerlich sein, verglichen mit anderen Angriffsarten sind die entstehenden Schäden indessen eher gering. Anzunehmen sei in Zukunft, dass Defacements, sollten sie denn stattfinden, vermehrt aus beispielsweise politischen Gründen stattfinden - was ja auch wieder eine durchaus lange Tradition hat. Verwandte News
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