"Wenn jemand unsere Spiele knackt, bedeutet das, dass sie populär und den Hackern gut genug sind, um Zeit fürs Knacken aufzuwenden." So liest es sich auf dem Manifestodeaddybears, einer Gruppe junger, ambitionierter Spieleprogrammierer, die sich mit ungewohnten Statements momentan verdientermaßen Aufmerksamkeit verschaffen.
Optionale Registrierung, Freiheit von Ad- und Spyware, Datenschutz und nicht zuletzt die Absage an die Kriminalisierung von Usern stehen auf der schwarzen Liste deaddybears: dafür hat man nichts übrig, und dazu steht man auch in den EULAs der Spiele - ein weiteres beispiel von lesenswerten End-User Agreements, auch wenn es keine tausend Dollar zu gewinnen gibt.
Sie seien für die User da, nicht andersherum, wenngleich im Netz alle voneinander abhängig seien und die User, die dazu in der Lage sind, auch für die Games bezahlen oder spenden sollen, die sie mögen. Und wenn nicht, sollten sie zumindest anderen von Deaddybear erzählen. Was hiermit getan sei.
Nette, nicht ganz neue ,Marketingstrategie. Ob die des beibehalten, falls sie mal richtig Erfolg haben sollten, sei dahingestellt.
Momentan Unterstützentswert.
Zitat:
Zitat von Cockroach1
Nette, nicht ganz neue ,Marketingstrategie. Ob die des beibehalten, falls sie mal richtig Erfolg haben sollten, sei dahingestellt.
Momentan Unterstützentswert.
Dann kommt vielleicht der neue Haus-Jurist an und sagt: "Das geht doch nicht, am Ende dreht uns da noch jemand vor Gericht eine Kopier/Crack-Erlaubnis unsererseits raus".