gulli: DATZ Music Lounge: Erste unbegrenzte Musik-Flatrate von Majorlabels

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02. November 2008

DATZ Music Lounge Erste unbegrenzte Musik-Flatrate von Majorlabels

Es scheint als wäre nun zumindest in Großbritannien der Ruf nach einer Musik-Flatrate zu einem erschwinglichen Preis erhört worden. Ein britisches Musikportal bietet ab sofort ein umfangreiches Sortiment an DRM-freien MP3s an. Getauft wurde das Projekt auf den Namen "DATZ Music Lounge". Dahinter stecken die beiden Plattenlabels EMI und Warner Music. Aktuell steht ein Bestand von über 2,5 Millionen Titeln zur Verfügung.

Für den Start des neuartigen Online-Musikdienstes haben sich die beiden Plattenfirmen EMI und Warner Music mit dem britischen Indie-Label Beggars Group zusammengeschlossen. Als Ergebnis aus dem Zusammenschluss hat sich die Datz Music Lounge ergeben. Mit diesem kürzlich gestarteten Projekt wird versucht, möglichst viele Kunden mit einem günstigen Flatrate-Angebot, unbegrenzten Downloads und einem umfangreichen Angebot zu locken.

Alle interessierten Nutzer können die Dienste des Portals ein Jahr lang für die Gebühr von 99 Pfund (125 Euro) beanspruchen. Nach der erfolgreichen Anmeldung stehen dann mehr als 2,5 Millionen Tracks in guter Tonqualität und vor allem ohne DRM zur Verfügung. Somit können die heruntergeladenen Musikstücke auch nach Ablauf der Jahresfrist auf jedem Player ohne Probleme und Einschränkungen abgespielt werden.

Auf der Webseite des Portals ist zu lesen, dass der vorantreibende Gedanke zur Gründung die Schaffung einer attraktiven Alternative zu illegalen Musik-Downloads und zum Marktführer iTunes gewesen ist. Das Ziel, eine legale Möglichkeit zu schaffen, auf erschwinglichem Wege an eine große Vielfalt von Liedern zu kommen, sollte damit weitgehend erreicht worden sein. Die Betreiber sind von ihrem Geschäftsmodell stark überzeugt und sprechen selbst von dem attraktivsten Angebot aller Zeiten.

Ersten Kritiken zufolge sprechen mehrere Experten dem Portal eine große Zukunft zu. Maßgeblich dafür sei der Verzicht auf die üblichen Kopierschutzverfahren (DRM). Im Bezug auf die Kosten und die entsprechenden Leistungen hat DATZ ebenfalls die Nase vorne. Für umgerechnet rund 120 Euro kann die Musik-Flatrate erworben werden. Wie sich die Preise in der kommenden Zeit und viel mehr im nächsten Jahr entwickeln, konnte bisher noch nicht mit Gewissheit gesagt werden. Der Betreiber kann eine Preiserhöhung nicht ausschließen. DATZ setzt im Moment verstärkt auf das musikalische Angebot der Plattengiganten EMI und Warner Music. Da man den Kunden allerdings noch wesentlich mehr Auswahl anbieten möchte, verhandeln die Verantwortlichen nun auch mit Universal Music und Sony BMG. Es wird gehofft, dass in den kommenden sechs Monaten weitere Verträge abgeschlossen werden und somit die Produktpalette weiter ausgedehnt werden kann.

DATZ Music LoungeFür die Nutzung des Musikdienstes ist die Installation einer bestimmten Software für den Anwender erforderlich. Im weiteren Lieferumfang ist ein dringend benötigter USB-Stick enthalten. Das Gerät soll den ungehinderten Zugriff auf das Download-Angebot vor Dritten schützen. DATZ bietet momentan seine Dienste lediglich in Großbritannien an. Sollte sich die Entwicklung des Projekts jedoch nach den Vorstellungen der Betreiber entwickeln, so soll der Dienst auch auf andere Länder in Europa ausgeweitet werden. (gS-)

(via thetechherald.com)

  • Zitat: Zitat von gS-  Is auch nur eine Idee um das ganz unabhängig zu gestalten. Vermutlich haben die Hersteller gar kein ohnehin nur sehr wenig Interesse, dies auf Linux zu portieren. So ist es doch mit allem. Spiele werden auch nicht für Linux entwickelt weil es sich nicht lohnt. iTunes gibts nicht für Linux (hat mich damals extremst gestört) Alles Aufwand/Nutzen. Es müsste eben mehr Linux ...

    FionaOfAmber am 07.11.2008 08:55
  • das nennt man freie Marktwirtschaft. N-Gage z.B. hats nicht geschafft und Iphone wird es schaffen richtige Spiele in die Handywelt zu bringen. Für Mac gibts auch nur eine Hand voll Spiele obwohls die bessere Zielgruppe ist, denn es ist Fakt, daß LinuxUser in allererster Linie ein legales kostengünstiges Betriebssystem haben wollen und die Chance, daß dann 50€ für ein Spiel ausgegeben wird ist marginal ergo Marktwirtschaftlich gesehen ein ...

    dadampa am 07.11.2008 09:28
  • OT: Zitat: Ich hoffe nur es gibt ne portierung von littlebigplanet für den PC :-( Niemals. Die Entwickler sind nen First oder Second Party Studio von Sony. Die lassen sich das richtig Geld kosten, dass das nur auf der PS3 bleibt.

    FionaOfAmber am 07.11.2008 10:39
  • ja ich weis

    dadampa am 07.11.2008 10:48
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