Ghandy am Freitag, 30.07.2010 12:35 Uhr
Kürzlich wurde eine Torrent-Datei mit 100 Millionen Facebook-Profilen auf diversen BitTorrent-Tauschbörsen veröffentlicht, die jemand mithilfe des Crawlers von Ron Bowes von Skull Security zusammengetragen hatte. Das Interesse an den Daten scheint ungebrochen zu sein. Da die IP-Adressen der Interessenten leicht auszumachen sind, konnte unlängst festgestellt werden, wer alles von der Industrie Interesse an diesen persönlichen Daten hat. Unzählige Firmen mit Rang und Namen sind dabei vertreten:
A.C. Nielsen
Agilent Technologies
Apple
AT&T - möglicherweise Macrovision
Baker & McKenzie
BBC
Bertelsmann
Boeing
Cisco Systems
Cox Enterprises
Davis Polk & Wardwell
Deutsche Telekom
Disney
Duracell
Ernst & Young
Fujitsu
Goldman Sachs
Halliburton
HBO & Company
Hilton Hospitality
Hitachi
HP
IBM
Intel
Intuit
Levi Strauss & Co.
Lockheed-Martin Corp
Lucasfilm
Lucent
Lucent Technologies
Matsushita Electric Industrial Co
Mcafee
MetLife
Mitsubishi
Motorola
Northrop Grumman
Novell
Nvidia
O'Melveny & Myers
Oracle Corp
Pepsi Cola
Procter and Gamble
Random House
Raytheon
Road Runner RRWE
Scientology
Seagate
Sega
Siemens AG
SONY CORPORATION
Sprint
Sun Microsystems
Symantec
The Hague
Time Warner Telecom
Turner Broadcasting system
Ubisoft Entertainment
Unisys
Univision
USPS
Vereinte Nationen
Viacom
Vodafone
Wells Fargo
Xerox PARC
Alexander Lehmann
Manche Angaben in der Datensammlung scheinen aber weniger ergiebig zu sein. So sollen unter anderem diverse Statusupdates und Nachrichten des Spieles Farmville im Archiv enthalten sein. Wer das Paket auswerten will, sollte ein wenig Zeit mitbringen. Manche User des BitTorrent-Idexers The Pirate Bay waren über diesen Leak indes weniger begeistert: Sie konnten dort ihre eigenen Profile auffinden. Bei anderen hingegen hängte sich der Texteditor auf, weil die Dateien schlichtweg zu groß waren.
Wie auch immer. Beim Betrachten der Liste kommt einem der Slogan des neuesten Videos (siehe unten) von Filmemacher Alexander Lehmann hoch: „facebook - wir wollen dich doch nur kennenlernen“. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Leak veröffentlicht wird. Die PR-Agenturen dürften sich schon jetzt die Hände reiben.
Video von Alexander Lehmann: "Willkommen bei Facebook".
Bild-Quellen: youtube.com
Text-Quellen: gizmodo
Man sollte sich lieber mal fragen, wieso man überhaupt immer noch bei Facebook ist. Noch überwiegen die Vorteile, die diese Plattform bietet und noch sehe ich keine Gefahren, jedenfalls keine mit denen man nicht umgehen kann. Man kann eine Gesellschaft nur verste...
Warum sollte Scientology in diesen Daten nach (zukünftigen) Mitgliedern suchen? Da ist es doch viel einfacher sie direkt bei Facebook zu suchen. Im Gegensatz zu Unternehmen die nicht nur einzelne Personen >kontrollieren< sondern das Ganze betrachten wollen. Scientology braucht ab und zu mal eine...
geht ohne Probleme. facebook-urls.txt 9.66GB jeder anständige editor wie ultraedit oder notepad++ hat damit keine probleme. braucht ev. 600MB ram, aber es geht. Gut, hab ich mich verschätzt. Gibt doch noch Leute, die sowas programmieren können. Mir fehlt die Plat...
m( Wer öffnet denn bitte eine über 2,7GB große (die wird weitaus größer sein - Text ist gut komprimierbar) Textdatei mit einem Editor? Wozu haben Leute denn Perl oder auch nur ein einfaches grep erfunden? :confused: geht ohne Probleme. facebook-urls.txt 9.66...
Was die Scientologen damit wohl vorhaben? :confused: denk mal die werden die Daten auf mögliche zukünftige Mitglieder durchsuchen, so einen auf ob die psychisch leicht beeinflussbar sind oder schonmal inner Sekte waren e.t.c. und auf mögliche Scintology-Gegner un...
Firebird77 am 29.08.2010, 20:19 Uhr
Auch wenn "Sammelklagen" in Deutschland so gesehen nicht möglich sind, versucht der Jurist Sven Hezel etwas vergleichbares aufzubauen. Verklagt werden soll die DigiProtect Gesellschaft zum Schutze digitaler Medien mbH. Nach der jüngsten Ankündigung seines Vorhabens herrschten noch Unklarheiten. Im Interview mit der Initiative Abmahnwahn-Dreipage beseitigt er einige davon.
SenerD. am 31.08.2010, 16:26 Uhr
Die Bergungsarbeiten laufen schleppend. Aller Voraussicht nach werden die 33 verschütteten Minenarbeiter in Chile noch einige Monate auf eine Rettung warten müssen. Damit sich die verschütteten Arbeiter die Zeit vertreiben können, werden sie unter anderem mit dem Handheld Playstation Portable versorgt.
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