Vergangene Woche äußerte sich der Vizepräsident der Organisation Educause über die beiden hauptsächlichen Vorgehensweisen der RIAA, wenn diese gegen amerikanische Universitäten vorgehen. Dabei käme entweder der DMCA oder direkte Abschlagsforderungen in Betracht, je nachdem wie intensiv das Filesharing betrieben wurde.
Mark Luker, der Vizepräsident von Educause, stellte diese beiden Thesen auf, nachdem er mehrere Gespräche mit der RIAA geführt hatte.
Die zweite Variante ist wesentlich ernster für den Betroffenen, weshalb sich auch hier das Vorgehen ändert. Es handelt sich dabei um die sogenannten "Early Settlement Letters", ähnlich einem außergerichtlichem Vergleich. Dieser wird den jeweiligen Personen direkt zugestellt und beinhaltet interessanterweise gleich Informationen, wie man einen kostenintensiven Prozess vorbeugen kann. Gemeint ist hierbei die Zahlung eines im Schreiben festgelegten Betrages, ähnlich wie er bei Deutschen Filesharern durch Abmahnungen herausgepresst wird. Die Studenten werden hierbei also vor die Möglichkeit gestellt, einen fixen Betrag zu
bezahlen, damit die Sache abgegolten ist, oder sie zahlen nicht und riskieren einen weitaus teureren Prozess, wenn sie verlieren. Um die Entscheidung für Tür eins leichter zu machen, bietet die RIAA sogar die Möglichkeit an, via Kreditkarte zu bezahlen. Damit die Beweisführung auch eindeutig und sicher bleibt, wird durch MediaSentry ein Download der Dateien vorgenommen, bei denen der Urheberrechtsverstoß vorliegt.
(Via arstechnica, thx)
Bis die mal einen einen Millionärssohn geraten, der dann Alan Shore und Denny Crane organisiert. Die reißen de RIAA dann mal ordentlich den Arsch auf.
"Weg mit diesen Dreck" Sowas brauch doch keiner ^^