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17. Juli 2007

Das Googlemonster frisst die Cookies schneller

Schon nach zwei Jahren sollen Googles' Cookies ablaufen. Das Ablaufdatum 2038 war häufig Symbol für Googles Datensammelwut, im Rahmen der neu überdachten Privacy-Richtlinien werden die Ablaufzeiten der Google-Cookies nun auf zwei Jahre herabgesetzt. Wohlgemerkt nur, wenn man zwei Jahre lang Google meidet.

Bevorzugte Einstellungen von Usern zu speichern, damit diese nicht immer dieselben Daten erneut eingeben oder ändern müssen - das sei der Zweck des Googlecookies mit seiner Laufzeit bis 2038 gewesen. Dasselbe lasse sich aber auch mit kürzeren Cookielaufzeiten erreichen, so Peter Fleischer auf dem externer Link in neuem Fenster folgtoffiziellen Google Blog. Daher laufen Googles Cookies nun bald in zwei Jahren ab.

Dies jedoch nur, wenn der Nutzer in dieser Frist keine Seite Googles ansurft. Beim Besuch wird das Cookie aktualisiert und die Ablauffrist startet von neuem. Insofern wird nur der allerkleinste Teil der Surfer von den neuen Richtlinien etwas bemerken.

Immerhin setzt Google damit seine Politik fort, die eigene Datensammelwut neu zu überdenken. Vor einiger Zeit erklärte sich der Suchmaschinenriese unter anderem auf Druck der EU bereit, Logdaten und Suchhistorys nach 18 Monaten nicht zu löschen, aber immerhin zu anonymisieren. Nun also die Cookies - auch wenn sich in der Praxis kaum etwas ändern wird. Wer das Netz nutzt, wird es kaum schaffen, zwei Jahre lang Google zu meiden.

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