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15. November 2007
Dan in Real Life CamRipper in Kanada überführtEin 23-jähriger Mann aus Quebec wurde von der Polizei von Montreal beim Versuch erwischt, im Kino einen Camripp des Romantikfilms 'Dan in Real Life' zu erstellen. Man nimmt an, es handelt sich dabei um den ersten Angeklagten, der unter das neue kanadische Anti-Camcording Gesetz fällt, welches im Juni dieses Jahres verabschiedet wurde. C-59 verurteilt, warten bis zu zwei Jahre Gefängnisstrafe auf ihn. Kann man dem Angeklagten gar kommerzielle Motive nachweisen, erhöht sich die maximale Strafe auf bis zu fünf Jahre Freiheitsentzug. Im Sommer 2007 hatte das Parlament das Gesetz im Verlauf eines rekordverdächtigen Eilverfahrens verabschiedet. Auf Slyck.com orakelte man, die neue Rechtslage wäre primär auf intensive Lobbyarbeit vonseiten der amerikanischen Filmindustrie zurückzuführen. Vor Einführung des C-59 war in Kanada sogar die Mitnahme einer Kamera in den Kinosaal erlaubt. Wer keine empfindlichen Strafen in Kauf nehmen will, sollte sich solche Schritte heutzutage besser mehrfach durch den Kopf gehen lassen. Der Einsatz von Nachtsichtgeräten beim Zugriff der Polizisten ist nicht bewiesen, davon ist aber auszugehen.
Welche Strafe der Richter im Verlauf des Verfahrens tatsächlich für angemessen halten wird, bleibt abzuwarten. Bei der vergleichsweise niedrigen kriminellen Energie, die bei diesem Vergehen Anwendung gefunden hat, erscheint das Verhängen einer Geldstrafe allerdings deutlich realistischer. Der Beklagte wie auch alle Zuschauer werden sich bis zur Eröffnung des Gerichtsverfahrens gedulden müssen. Verwandte News
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Schön das die Justiz anderer Länder sich auch auf sowas stürzt und richtige Probleme ignoriert :-D tDOg am 16.11.2007 04:05
Zitat: Zitat von tDOg Schön das die Justiz anderer Länder sich auch auf sowas stürzt und richtige Probleme ignoriert :-D Passt auf Kanada ja nur teilweise. Lies hier: http://www.gulli.com/news/polizei-ka...te-2007-11-13/ Chill-kröte am 16.11.2007 06:36
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