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06. November 2007
Damnatus Der Fan-Fiction-Film, der nie gezeigt werden darfVier Jahre Planung und 10.000 Euro Budget führten zu "Damnatus": einem völlig professionell wirkenden, 110 Minuten langen Film, der im Warhammer 40.000-Universum spielt. Nach Drehbeginn wurde die Rechtssituation zwischen Filmemachern und Warhammer 40.000 - Eigentümer Games Workshop zunehmend unklar, und am Ende der Verhandlungen steht nun ein fertiger Film sowie eine verfahrene Urheberrechtssituation, die dazu führt, dass der Film wohl nie gezeigt werden kann. kündigte sich an, dass möglicherweise eine kreative Tragödie bevorsteht: ein jahrelang mit unglaublichem Aufwand betriebenes Fan-Fiction-Projekt könnte vielleicht niemals vor Publikum gezeigt werden. Das surreale: Games Workshop habe gar nichts gegen Fan-Fiction, sondern müsse nur sein geistiges Eigentum schützen, da eine Aufgabe der Rechte an den im Film gezeigten Elementen des Games massiven Schaden für das Unternehmen bedeuten würde - so das Statement aus dem Hause Games Workshop.
Auf der anderen Seite sind die deutschen Produzenten durchaus willens, sämtliche Rechte am Film an Games Factory abzutreten, wenn so der Film wenigstens publiziert werden könnte - nach deutschem Urheberrecht ist das jedoch unmöglich. Vertriebs- und Verwertungsrechte können zwar beliebig veräußert werden, Urheber ist und bleibt jedoch immer ausschließlich der tatsächliche Erschaffer eines Werks, diesen Titel kann er nicht abgeben. Die skurrile Pattsituation: der Film verschwindet in der Versenkung, nach den Diskussionen im Sommer wurde Mitte letzten Monats der endgültige Schlusstrich gezogen.
"15.10.2007: Das Projekt DAMNATUS wurde offiziell für beendet erklärt.", so der lakonische Verwandte News
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