Im Internet gibt es derzeit eine Reihe von Bedrohungen, die auch Experten als Herausforderung sehen, insbesondere die zwischen verfeindeten Ländern stattfindenden Cyberkriege mit Angriffen auf die gegnerische Infrastruktur, die "herkömmliche" Cyberkriminalität wie DDoS-Angriffe und das Zerstören oder Übernehmen feindlicher Websites oder Server, und die Verlagerung seit langem praktizierter Verbrechen wie Betrug und Wirtschaftsspionage ins Internet.
Nicht nur Unternehmen und Privatleute, sondern auch Staaten suchen zunehmend nach Wegen, auf diese Bedrohungen zu reagieren. Die USA und seit neuestem auch Deutschland haben zu diesem Zweck beispielsweise eigene "Cyberwar"-Einheiten ins Leben gerufen, die innerhalb der Streitkräfte für IT-basierte Aufgaben zuständig sind. In Frankreich rief man kürzlich eine neue Zollsondereinheit ins Leben - die Cyber-Zöllner.
Die Einheit soll aus zunächst 15 "Internet-Experten" bestehen. Ihre primäre Aufgabe ist die Bekämpfung von im Netz stattfindender Wirtschaftskriminalität wie der verbotene Handel mit Drogen, Waffen und Produktfälschungen. Damit hoffen die zuständigen Behörden, die Aufklärungsquote bei solchen Verbrechen gegenüber dem Vorjahr zu verdoppeln. (Annika Kremer)
(via onlinekosten.de, thx)
(Bildquelle: katara.wordpress.com, thx!)
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DerBajuware am 11.02.2009 14:11:04: |
Slaverrich am 11.02.2009 16:21:30: |
DerBajuware am 11.02.2009 20:28:16: |