Hushmail gehöre einem privaten Partner der NSA, so die Vorwürfe. Informell habe Hushmail bereits seit Jahren bei Bedarf der NSA Echtzeit-Zugriff auf die Mailserver genehmigt. Bislang war der Dienst vor allem wegen der Datenherausgabe an die Drogenfahnder der DEA ins Gerede gekommen. Hushmail gab Klartext-Emails zwischen (standardmäßig verschlüsselt kommunizierenden) Hushmail-Adressenan die Fahnder weiter, Anlass war der mutmaßliche Handel mit Steroiden.
Nach wie vor gibt sowohl die Site von Hushmail wie auch die Whois-Information als Betreiber die
Hush Communications Ltd in Vancouver, Kanada an.
Safe-mail.net in Israel wurde für die SendMail-SSL-Implementierung gelobt, die den Nutzern geboten wurde. Auch Safe-Mail soll in Echtzeit Serverdaten an die NSA liefern. Zugriff auf die SSH/SSL-Proxies von Guardster.com hätten Vertragspartner der NSA vor einigen Tagen erlangt.
Was noch bedenklicher klingt: Zone Alarm, Symantec und McAfee wird vorgeworfen, bei Anwendern ihrer Security-Programmen den Remote-Zugriff der NSA über die IP/TCP-Ports 1024 bis 1030 zu erlauben, eine Sicherheitswarnung gäbe es dabei nicht.
Die Cryptome-Quelle verspricht weitere Details, sobald sie bekannt seien. Der konkrete Fall ist mangels sicherer Quelle mit Vorsicht zu genießen, bislang kann von wenig mehr als einem Gerücht gesprochen werden. Cryptome ist indessen nicht unbedingt als Hoax-Schleuder bekannt.
| 16 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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Gladius121 am 22.12.2007 21:42:41: |
titus_shg am 22.12.2007 21:58:49: |
Digga am 29.12.2007 15:19:00: |