Diese werden immer noch vom Gesetzgeber gemacht, auch wenn der Einfluß der Lobbys permanent wächst. Wohin die Reise gehen könnte, ließe man die Industrie gewähren, zeigen zwei Vorfälle der letzten Woche. Eine New Yorker Zeitung will auch den "Fair Use" ihrer Texte verbieten, eine Eisenbahngesellschaft das Abbilden ihres Logos. Rechtlich unhaltbar, zeigen die Beispiele eindrücklich, wie sich manche "Rechteinhaber" die Gesetze wünschen.
Gerichtliche Schritte droht die "North Country Gazette" einem Blogger an, der über den fragwürdigen Copyrighthinweis der Zeitung gerichtet hatte. "This article is copyright protected and Fair Use is not applicable.", klärte die "North Country Gazette noch letzte Woche auf allen ihren Websseiten auf. Die "Fair Use"-Klausel erlaubt im US-Copyright die Nutzung von Textteilen beispielsweise bei Kritik, in Forschung und Lehre oder in der Medienberichterstattung.
Damit wäre folgendes Zitat nach Ansicht der Zeitung wohl verboten, obgleich die Fair-Use-Richtlinie eben diesen Gebrauch erlaubt:
"In fact, "Bully" appears to be a lot tamer than a lot of other gaming fare. Clive Thompson, who reviewed it on Wired.com earlier this month, wrote that "The game doesn't glorify bullying at all. Indeed, it's almost precisely the opposite."
Denn diese Passage ist ein Teil eines Artikels der Zeitung. Im Text bedient man sich völlig selbstverständlich eines Zitates aus "Wired" - dank Fair Use ist das auch vollkommen legitim.
Untertitelt ist der Artikel mit dem Hinweis "This article is copyright protected and Fair Use is not applicable."

Gipfel der Ironie: Autor ist Paul K. McMasters, Ombudsmann des First Amendment Center. Das First Amendment, der erste Verfassungszusatz der USA, schützt die Freiheit der Presse und der freien Meinungsäußerung.
Ähnlich unsinnig sind die Unterlassungsforderungen, welche die Youngdahl Law Firm von der Burlington Northern and Santa Fe Railway BNSF erhält. Die Kanzlei, die vor allem Arbeiter vertritt, hat eine Galerie von Bildern des Künstlers Doug Johnson auf ihrer Website veröffentlicht, die Eisenbahnarbeiter bei ihrer Tätigkeit darstellt.
Auf den Bildern finden sich unter anderem Züge und Berufskleidung der BNSF. Diese sieht darin einen Markenrechtsverstoß und fordert die Entfernung der Gallerie. Die Markenrechte der Eisenbahngesellschaft würden verletzt, die Bilder und ihr Kontext würden darüberhinaus nahelegen, dass Arbeitsrechtsverstöße hauptsächlich bei der abgebildeten Gesellschaft vorgekommen seien.
Das Markenrecht erlaubt indessen durchaus die Darstellung von Logos in der Bildkunst. Mit einer Anwaltskanzlei hat sich die BNSF vermutlich auch einen Gegner ausgesucht, der bei unbegründeten Forderungen weniger leicht einknicken wird. DIe Vorfälle zeigen jedoch einmal mehr, welche Einschnitte in die Freiheit von Presse, Kunst und Meinungsäußerung folgen konnten, würde man manche Hardliner gewähren lassen.
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Diese werden immer noch vom Gesetzgeber gemacht, auch wenn der Einfluß der Lobbys permanent wächst. Wohin die Reise gehen könnte, ließe man die Industrie gewähren, zeigen zwei Vorfälle der letzten Woche. Eine New Yorker Zeitung will auch den "Fair Use" ihrer Texte verbieten, eine Eisenbahngesellschaft das Abbilden ihres Logos. Rechtlich unhaltbar, zeigen die Beispiele eindrücklich, wie sich manche "Rechteinhaber" die Gesetze ...
In aller gebotenen Kürze: Was für Deppen.
Verlängert die Linien der globalen "Kontroll" Kräfte und ihr kommt auf einen Punkt ohne Wiederkehr ... Von da an heisst es Arm gegen Reich und zwar Global. Weltweiter Bürgerkrieg ... die Nächste Stufe der Menschlichen Evolution. Cool das ich dabei sein darf .... © by Mr.Harmlos Diese Prophezeihung wurde ihnen Präsentiert von Neusprech™ das Lexikon der Arbeitekaste.
Festzuhalten ist: Alle klagenden/fordernden Firmen sind US-Firmen... Sieht man mal wieder was von den Amis zu halten ist, vor allem von den Firmen... Scheint echt so als hätten die den ganzen lieben langen Tag echt nichts besseres zu tun als sich gegenseitig Anwälte an den Hals zu hängen. Freunde von mir wollen Jura studieren. Ich empfehle denen jetzt mal, nach den USA zu gehen, da ham se Jobaussichten wie im Paradies... Und Geld scheinen ...