Computer-Kriminalität: 4 Millionen Deutsche betroffen

Computer-Kriminalität: 4 Millionen Deutsche betroffen

gullinews am Sonntag, 06.07.2008 21:22 Uhr

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Einer aktuellen Studie des Forsa-Institutes zufolge, waren bereits 4 Millionen Bundesbürger schon einmal von Computerkriminalität betroffen. Dabei entstand den Betroffenen primär ein finanzieller Schaden, wenngleich dieser mitunter nicht unerheblich ist. Die meisten Probleme bereiteten dabei Online-Auktionen bzw. Online-Banking.

Die Statistik des Forsa-Institutes wurde im Auftrag der BITKOM durchgeführt und sollte feststellen, wie viele Deutsche bereits von Kriminalität im Computerbereich betroffen waren. Das Ergebnis ist dabei einerseits äußerst positiv, andererseits noch immer nicht gut genug.

Rund 90 Prozent aller PC-Nutzer sei demnach noch nie ein finanzieller Schaden entstanden. Lediglich die restlichen 10 Prozent hätten bereits einmal unter der fortschreitenden Computerkriminalität zu leiden gehabt. Für die Studie relevant waren dabei alle User ab 14 Jahren, wenngleich auch meist erheblich jüngere Kinder den PC nutzen. Die BITKOM ist insbesondere den zehn Prozent gegenüber sehr skeptisch, da diese Zahl der Geschädigten "einfach viel zu hoch" sei, so Dieter Kempf, ein Mitglied des BITKOM-Präsidiums.

Man rate deshalb allen Usern dazu, sich ein Anti-Viren-Programm sowie eine Firewall zu installieren, damit man zumindest die Gefahr durch Trojaner u. a. minimiert. Ebenso sollte "die Verschlüsselung wichtiger privater Daten auf der Festplatte wie auch die von E-Mails mit vertraulichen Inhalten gängige Praxis sein", damit etwaige Datendiebe diese nicht lesen können, selbst wenn sie an diese gelangen. Laut der Umfrage haben rund 83 Prozent aller Nutzer eine Antiviren Lösung installiert, lediglich 67 Prozent nutzen eine Desktop Firewall und gerade einmal 28 Prozent nutzen eine Verschlüsselungssoftware. Erschreckenderweise gaben sogar sieben Prozent aller Nutzer an, keine der genannten Softwaretypen zu verwenden.

Von den 72 Millionen Bundesbürgern, auf die der in der Studie verwendete Rahmen zutrifft, nutzten rund 80 Prozent den PC beruflich oder privat. Bei zwei Prozent fand eine Beschädigung durch Viren statt. Rund ein Prozent der User wurde bereits Opfer einer Straftat bei Online-Auktionen bzw. beim Online-Banking. Bei etwa drei Prozent waren Schäden durch "sonstige Umstände" entstanden, worunter u. a. Dialer fallen.

(via golem thx!)

(Bild via polizei-nrw thx!)

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17 Reaktionen aus dem gulli:Board

titus_shg am 07.07.2008 21:24:37:
...... und dabei sind die Verleumdungen, Beleidigungen etc. durch gewisse die Menschenrechte missachtende Blogger wohl nicht berücksichtigt. :mad: Komischerweise sind es anscheinend immer wieder die Gleichen, die regelmässig zur Zielscheibe derart verwerflicher AktivitÃ...

ghostuser am 07.07.2008 22:28:02:
Ja, Ja...das böse Internet. Derselbe Artikel steht bei T-Online, ich fand ihn da schon beschissen übertrieben und ihn hier nun nochmal zu sehen ist noch schlimmer! Der ,,Verfasser,, dieses Textes hat nur Bildniveau, anders ist so eine reißerische Überschrift wohl kaum zu erklären! Na klar muß...

Chummer am 07.07.2008 22:50:18:
Da in dieser Studie eben auch Internet-Auktionen enthalten sind hilft keine Ausbildung und kein ach so tolles Sicherheitskonzept etwas und die ganze Studie ist zwar schön anzusehen, aber die benannten Probleme nicht zu verhindern. Wie schnell ist man bei ebay mal ein paar Euro los? Da triffts den O...

 

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