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04. Dezember 2006
Commodore Kein Ende in Würde abzusehenTragisch ist das Ende ohne Ende der Computerlegende Commodore. "Nur gut, dass zumindest der Urvater des Amiga, Jay Miner, diesem Treiben nicht mehr zusehen muss. Er verstarb im Juni 1994.", so der Kommentar zur Geschichte des C64. Ein Ende mehr naht nun für den Brotkasten, der zuletzt nur noch als Namensgeber für gesichts- und charakterlose Produkte herhalten musste. Dass der Windows-DRM-Musikshop, der unter dem Commodore-Logo betrieben wird, nun eingestellt wird, würde Miner vermutlich begrüßen. Ende 2004 verkaufte der vorletzte Eigentümer Commodores, Tulip, die Tochter Commodore B.V. an Yeahronimo Media Ventures - ein vorläufiger Schlusspunkt eines langen Abstiegs. Unter Commodoreworld.com wurde ein Musikshop eröffnet. Angeboten wurden Tracks im WMA-Format, mittels Microsoft-DRM geschützt. Für die bekannten 99 Cent bietet man typischerweise die Tracks an, dies offenbar jedoch ohne größeren Erfolg. Ein Ende in Würde ist hingegen nicht abzusehen. Hardwareprodukte unter der Marke Commodore werden nach wie vor produziert und entwickelt, die jenseits des "Commodore Joystick" nichts mehr mit den Ursprüngen der Marke zu tun haben. Der bereits erhältliche "Commodore Gravel In Pocket player" ist ein mobiler Mediaplayer, der die gängigen Videoformate (DivX, XviD, WMV), Musikformate (MP3, WMA, WAV) und Bildformate (JPEG, BMG, GIF) unterstützt. Das Betriebssystem: Windows Embedded CE 6.0. Verwandte News
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