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06. Juni 2007
Commodore Gaming Spiele PCs ab 1. Juli lieferbarDie holländische Firma Commodore Gaming kündigte heute den Verkauf der Commodore PCs in Deutschland, Frankreich und England ab dem 1. Juli an. Die ersten Käufer eines solchen PCs erhalten zusätzlich einen Gutschein und können sich dann eines der 100 verfügbaren Gehäuse auf der Website der Firma aussuchen und bekommen diese dann kostenfrei zu gesendet. "Commodore ist zurück auf dem Markt und wird das Spielen auf dem PC nicht nur wieder marktfähig machen, sondern revolutionieren, wie es die Spielkonsolen getan haben (...)" Damit verfolgt das niederländische Unternehmen einen völlig entgegen gesetzten Kurs als den, den die Muttergesellschaft noch vor mehr als zehn Jahren eingeschlagen hatte. Damals wollte man nach dem höchst erfolgreichen Spielcomputer C64 und dem Amiga 500 weg vom Image eines Unternehmens, welches ihre Computer primär für den Unterhaltungssektor entwickelt und hergestellt hat. Man versuchte damals ohne Erfolg den Einstieg in den professionellen Büro- und Multimediabereich. C= Gaming geht mit deren Ankündigung also zurück zu den Wurzeln. Der Markenname Commodore ist Ende Dezember 2004 in den Besitz der ebenfalls holländischen Firma Yeahronimo Media Ventures übergegangen, die sich mit Wirkung zum 6. Oktober 2005 in "Commodore International Corporation" umbenannt hat. Die Firma vertreibt ein tragbares MP3- & Movie-Abspielgerät mit dem Namen "Gravel In-Pocket Multimedia-Player". Das Gerät lässt sich mit einem Joystick, der auf der Rückseite des Geräts angebracht ist, bedienen. Die Set-Top-Box "Gravel in home" soll das Abspielen von Filmen aller möglichen Formate am heimischen Fernseher ermöglichen und verfügt über einen Wi-Fi Empfänger. Auf der Website ComodoreWorld verkauft man ebenfalls Inhalte aus dem Fernsehen, Internet und Radio, die gegen Bezahlung auf Abruf via Stream ausgestrahlt werden.
Bahnbrechende technische Innovationen sucht man bei beiden Firmen leider vergebens. Wahrscheinlich erscheint es dem Management der Unternehmen als zu risikoreich eigene Geräte zu vertreiben, die mit keinem herkömmlichen Standard kompatibel sind. Manchen Retrofreaks war es wohl auch etwas merkwürdig zumute, auf der diesjährigen CeBIT Stände zweier verschiedener Firmen mit unterschiedlichen Produktpaletten zu sehen, die beide mit dem Logo des ehemaligen Mutterkonzerns werben.
Das von uns im November 2006 rezensierte Buch " Verwandte News
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