Die Muttergesellschaft Commodore International BV kämpft derzeit gegen eine sich anbahnende Insolvenz des Unternehmens an. Die Firma unterhält einen Anteil von 49% an der Tochter Commodore Gaming, die letzten Sommer durch eine neue Palette von Spiele-PCs von sich Reden machte. Drei Gläubiger hatten das Insolvenzverfahren beantragt.
Auf Anfrage der Redaktion gab Michiel Kroder von Commodore Gaming bekannt, dass man sie als ein unabhängiges Unternehmen ansehen soll. Der Ausgang des Insolvenzverfahrens sei aber seiner Meinung nach bis dato noch immer unklar. Man hätte für den Vertrieb der Spiele-PCs ebenfalls die Rechte an der Marke Commodore inne und würde das Geschäft aktuell nach wie vor ungebrochen fortfahren. Letzten Sommer hatte sich das Unternehmen als Sponsor an der Kölner Demoparty Evoke beteiligt.
Auch wenn ihr Hobby
(wie man dem Bild unschwer anmerken kann) unter die Haut geht, sind Fans von Commodore Computern aufgrund ihrer leidvollen Erfahrungen sehr viel Kummer gewohnt. Hoffen wir, dass wir in Zukunft nicht wieder mit neuen Schreckensmeldungen versorgt werden. Sollte die Commodore International BV zahlungsunfähig bleiben, kann man das eigene Ende durch den Einspruch nicht abwenden sondern lediglich versuchen zu verzögern. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen dies für Commodore Gaming nach sich ziehen wird.
(Background Via C= Computergeschichte, thx)