gullinews am Mittwoch, 21.05.2008 11:50 Uhr
Die Software soll es dem Provider ermöglichen zu regulieren, welche Protokolle und Anwendungen Ressourcen erhalten sollen.
Infolge dessen dürfte Comcast sicherlich nicht der einzige Provider sein, der von dieser Entwicklung profitieren wird. Nicht zuletzt Sandvine selbst, setzt massiv auf ihre neu entwickelte Software, hatte man doch zahlreiche Kunden verloren, die sich nicht vorstellen konnten, wie man solch eine Nutzung in die Richtlinien des Providers integrieren kann.
FairShare selbst dürfte also für einige Provider nun eine Optimallösung darstellen. Einfluss nehmen wird das Tool insbesondere auf P2P Downloads. Da jedoch auch zahlreiche normale Angebote inzwischen via P2P verbreitet werden, dürfte die Resonanz auf ein Ausbremsen der User entsprechend negativ ausfallen. Schlussendlich sieht das Tool vor, den Traffic falls nötig auch zu begrenzen, sodass alle User eine gleiche Behandlung ihrer Pakete erhalten. "Power User" werden demnach nachteilig behandelt, deren Bandbreite falls notwendig reduziert.
Dass hier die Rechte der Nutzer verletzt werden, dürfte indes klar sein. Problematisch wird das Ganze jedoch, sobald ein entsprechendes Gesetz dies legalisieren würde. Comcast selbst hat 2,7 Millionen US-Dollar "gespendet" bzw. in die Lobby gesteckt, um einen entsprechenden Gesetzesentwurf auf den Weg zu bringen. Entsprechende Entwürfe, die von einer Gleichbehandlung des gesamten Datenaufkommens sprechen, wurden bereits verfasst.
pic by savetheinternet.com, thx!)
| 4 Reaktionen aus dem gulli:Board |
|---|
lopad am 21.05.2008 13:57:38: |
Moses am 21.05.2008 15:13:03: |
Registrator am 21.05.2008 18:25:05: |