gulli: Comcast: 250GB Trafficlimit für Kunden ab 1. Oktober

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29. August 2008

Comcast 250GB Trafficlimit für Kunden ab 1. Oktober

Der US-amerikanische Provider Comcast hat seine Ankündigung, Trafficlimits für seine Kunden einzuführen, in die Tat umgesetzt. Man war insbesondere wegen der nicht tragbaren Blockade von BitTorrent-Traffic ins Gespräch gekommen. Diese hatte die Firma angeblich angewendet, weil das Netzwerk durch diesen Traffic überlastet wurde, was sich jedoch als falsch herausstellte. Zukünftig stehen den Kunden 250GB an Trafficlimit im Monat zur Verfügung.

Keiner hatte angenommen, dass Comcast so schnell auf die Untersuchung der Federal Communications Commission (FCC) reagieren würde. Diese forderten den ISP auf, seine BitTorrent-Blockade einzustellen, da diese nicht akzeptabel sei.

Im selben Atemzug forderte man eine umfassende Untersuchung. Das Unternehmen sollte die genauen Gründe für die Blockade bekannt geben. Des Weiteren wurde Comcast aufgefordert, einen Plan vorzulegen, wie man solche Handlungsweisen zukünftig unterbinden wolle. Dies ist nun geschehen. Jeder Kunde einer regulären Flatrate erhält ein Trafficlimit von 250 Gigabyte im Monat. Der Begriff Flatrate ist damit natürlich hinfällig.

Interessant ist hierbei die Fragestellung, warum nach Angaben des Unternehmens niemand von dem angekündigten Limit betroffen sein wird. So könne man mit diesem Limit doch noch ganze 50 Millionen E-Mails empfangen, oder 62.500 Songs herunterladen, oder 125 Filme oder 25.000 Bilder hochladen. Fraglich ist allerdings, ob bei den 250 Gigabyte der Up- oder Download addiert wird oder nicht. Eines ist auf alle Fälle sehr schnell klar. Mit dieser Methode soll dem intensiven Filesharer die Leitung abgegraben beziehungsweise trockengelegt werden. Wer das Limit nämlich überschreitet, wird comcast, sucks, disconnecting, linevom Comcast-Kundendienst freundlich kontaktiert. Ob eine Zuzahlung oder Blockade folgt, bleibt unklar. Stattdessen informiert man den Kunden, dass der durchschnittliche Verbrauch sowieso nur bei zwei bis drei Gigabyte liegen würde. Ein äußerst geringer Wert, verglichen mit dem Trafficlimit.

Es stellt sich dann bloß eine Frage: Wenn jeder User sowieso nur so wenig Bandbreite verbraucht - wieso musste man dann BitTorrent blockieren und jetzt ein Trafficlimit einführen? Alles zum Wohle des Unternehmens? Oder einfach nur eine neue Methode um P2P zu unterbinden? All dies kann man sauber verpackt in den  "Richtlinien zur akzeptablen Nutzung" nachlesen. (Firebird77)

(via zeropaid, thx!)

(Bild via cnet.com, thx!

  • Zitat: Zitat von Qupfer  also würde mir t-online irgendwas beschränken oder ein Trafficlimit geben, so würde ich glatt von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und den ISP wechseln....woebei 250gb bei mir dicke ausreichen würden, aber es geht mir ums prinzip. Das ist genauso wie bei den UMTS-Flats, wo bei allen nach 10gb gedrosselt wird.... Das kann ich so nur unterschreiben, generell wächst der ...

  • Zitat: Stattdessen informiert man den Kunden, dass der durchschnittliche Verbrauch sowieso nur bei zwei bis drei Gigabyte liegen würde. Ein äußerst geringer Wert, verglichen mit dem Trafficlimit. gott ich weiß ich hab nicht oft gebetet aber bitte schick endlich hirn vom himmel das kann man doch nicht mehr ertragen zum thema: wenn ich mir recht erinnere ist es doch die aufgabe eines IP seine ...

  • hehe, die 250Gb hätte ich gern! Is doch ziemlich viel ich hab nur 4Gb im Monat zur verfügung und das kostet mich 35 Euronen fragt nich wie schnell ich ich unterwegs bin im web ein Freundin von mir hat unglaubliche 350(MB) zum surfen... echt geil!

    GumiBirne am 30.08.2008 19:50
  • flatrate mit 250gb traffic limit das die überhaupt noch kunden haben ..... das wundert mich sehr stark ....

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