China ist dabei die Propaganda weiter auszubauen. So gehen die chinesischen Behörden gegen Anbieter von Webseiten oder Weblogs vor, die Google Maps oder Microsoft Virtual Earth auf ihrem Webangebot einbinden. Auch Webseiten und Kartendienste sind betroffen, die Taiwan als "eigenständiges Land" darstellen.
Die Zensur in China schreitet weiter voran, vermutlich als Reaktion auf die internationalen Proteste gegen die Konflikte in Tibet. Jetzt sollen Webseiten zensiert werden, die in wahrsten Sinne des Wortes nicht in das Bild des chinesischen Staates passen. Betroffen sind Webseiten, die Satellitenbilder und Karten anbieten auf denen Landesgrenzen dargestellt werden.
Betreiber von Webseiten mit "fehlerhaftem" Kartenmaterial würden bestraft und aufgefordert werden ihre Karten zu korrigieren. Betroffen wären über 10.000 Kartendienste in China, die zum größten Teil über keine Genehmigung verfügen. Das Staatlichen Amt für Kartografie und Vermessung würde über 400 Karten unter anderem zum Download anbieten, die "korrekte" China- und Welt-Karten zeigen.
Insgesamt sind acht Behörden beteiligt an der Verfolgung betroffener Internetangebote, so unter anderem auch das Außen- und das Informationsministerium. Auch die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen mitzuhelfen und auffällige Angebote zu melden. Dafür wurde eigens eine staatliche Hotline eingerichtet. Laut Angaben von pressetext.at erging eine Warnung an das Ausland sich an der Erstellung und Veröffentlichung von Online-Kartenmaterial zu beteiligen. "Entsprechende Projekte müssen von der Regierung genehmigt sein und man müsse eine Überwachung von Lokalbehörden akzeptieren."
( via Pressetext )
Zitat: Zitat von Kwaidan Der Freiheitskampf wird ewig so weiter gehen weil der Glaube versetzt Berge und das haben die Tibeter mehr als mach einer von uns. Mehr Glaube oder mehr Berge?
Zitat: Zitat von knoddorf Mehr Glaube oder mehr Berge? Das sage ich nur dazu -Minus Beitrag von Dir.