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20. November 2006
China IFPI verliert gegen Suchmaschinenanbieter Baidu vor GerichtDie IFPI verlor letzten Freitag in Beijing vor Gericht im Streitfall gegen Baidu, den nach eigenen Angaben größten Suchmaschinenanbieter in China. Baidu wurde vorgeworfen, sie hätten es den Anwendern zu einfach gemacht, mit ihrer MP3-Suchfunktion Musik illegal aufzuspüren und sich diese auf ihren Rechner downzuloaden. Wie auch im juristischen Affront gegen den chinesischen Ableger von Yahoo lautet der Vorwurf der IFPI, dass in diesem Land ca. 85% aller Musiktitel illegal erworben werden. Man würde mit dieser Praxis gegen die bestehenden Regeln verstoßen und das gesamte Regelwerk auf den Kopf stellen. John Kennedy von der IFPI kommentiert:
"Ich bin verblüfft über dieses unglaubliche Gerichtsurteil fernab jeder chinesischen Rechtssprechung."
Grund für den Freispruch war, dass bei Baidu lediglich die Links auf die Musiktitel verfügbar sind. Auf den Servern der Firma konnten keine illegalen Dateien lokalisiert werden. Das alleine reichte nach Auffassung des Gerichts nicht für eine Verurteilung aus. Verwandte News
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