Ein Bericht der Organisation Reporter ohne Grenzen und der Chinese Human Rights Defenders über das Ausmaß der staatlichen Zensurmaßnahmen in China erfuhr wenige Stunden nach dessen Veröffentlichung das gleiche Schicksal wie alle anderen regierungskritischen Inhalte: er wurde zensiert.
Yang Le, der Leiter des Informationsbüros in Beijing, der sich für die Kontrolle des Internet in China verantwortlich zeichnet, reagierte prompt. Er gab kurze Zeit nach der Veröffentlichung des Berichts die Order aus, dass die Liste der zu blockierenden Schlüsselbegriffe um die erweitert werden sollen, die im betreffenden Bericht vorkommen. Chinesische Suchmaschinenbetreiber wurden zudem angewiesen, dass die Suche nach diesen Wörtern nicht vollzogen werden darf.
Nach Angaben von Reporter ohne Grenzen sollen sich in China 33 Journalisten und 50 Internetdissidenten in Haft befinden. Rund um den 17. Kongress der Kommunistischen Partei im Oktober wurden zudem rund 2.500 Seiten, Blogs und Foren gesperrt. Die Behörden sind bemüht, aus dem Internet ein Intranet zu machen, das ausschließlich zur Kommunikation innerhalb des Landes und für ausgewählte Benutzer zur Verfügung stehen soll.
Und wenn die Chinesische Firewall perfekt funktionieren soll, muss natürlich auch dieser und alle ähnlichen Berichte über die Zensur zensiert werden. (via TechDirt, The Raw Feed & USA today)
Ok,krass wäre es schon,aber ich denke das die Leute hier ihre Fresse größer aufreißen würden als die in China.Die haben dort vielleicht wirklich Angst von irgendwelchen Militär Leuten erschossen zu werden.^^ Aber hier in Europa muss man sich ja wegen sowas nicht fürchten,also würde hier schon etwas mehr abgehen wenn so ne extreme Zensur kommen würde.
Zitat: Zitat von Frank Tenpenny Aber hier in Europa muss man sich ja wegen sowas nicht fürchten,also würde hier schon etwas mehr abgehen wenn so ne extreme Zensur kommen würde. Nein, nein, Schäuble hat an alles gedacht Für sowas haben wir doch die Bundeswehr!