USB ist als Schnittstelle heute omnipräsent und in nahezu jedem elektronischen Gerät vertreten. Wir alle benutzen den Universal Serial Bus täglich, ohne genau zu wissen, wie er eigentlich funktioniert. Ausgabe 86 vom Chaosradio Express erklärt im Detail, was es genau damit auf sich hat. Moderator Tim Pritlove hat den Bastler Daniel Mack zum Gespräch eingeladen, der das erste Gerät vorstellt, dass schon damals auf einem PC digitales terrestrisches Fernsehen via USB empfangen konnte.
Wie Daniel Mack erklärt ist die Idee dahinter die Geräte selbst relativ "dumm" zu halten, um diese preiswert herstellen zu können.
Der Host-Controller übernimmt als Master die komplette Koordination der angeschlossenen Peripherie-Geräte, also der sogenannten Slave-Clients. Der universelle serielle Bus (USB 1.0) wurde ursprünglich von der Firma Intel entwickelt und 1996 im Markt eingeführt. USB 1.0 sollte die Nachfolge einer ganzen Reihe damals verwendeter PC-Schnittstellen antreten und diese vereinheitlichen. Was auch erklärt, warum diese Schnittstelle nicht nur auf Tastaturen und Mäuse begrenzt war. Diese Technik schließt auch viele andere Peripheriegeräte wie Drucker und Scanner mit ein. Massenspeicher wurden zwar von USB 1.0 unterstützt, wegen der maximalen Datenrate von 12 Mbit/s war dessen Einsatz aber nur sehr eingeschränkt zu empfehlen. Im Jahr 2000 wurde das weitaus schnellere USB 2.0 spezifiziert, Produkte dafür erschienen jedoch erst ab 2002 am Markt. Die Mediendatei vom Chaosradio Express kann wie immer auf der Website angehört oder direkt von dort heruntergeladen werden.
Spannend auch die Sendung vom Chaosradio 134 zum Thema: "Soziale Netzwerke - Fluch oder Segen?" mit Jakob Kranz als Moderator und Frank Rosengart und Constanze Kurz vom CCC. Für Datenschützer sind sie ein Horrorszenario, für Freiberufler und Studierende ein tägliches Arbeitswerkzeug: Soziale Netzwerke wie StudiVZ, Orkut oder Xing. Sie haben durch zahlreiche Datenpannen und die Furcht vor dem "gläsernen Netzbürger" einen schlechten Ruf bekommen. Egal ob das "Kiffer-Foto" von der letzten Party, die Freundin in Dessous, es bleibt, die Furcht, das solche Daten über Umwege in die falschen Hände wie auch den späteren Arbeitgeber oder Ermittlungsbeamte gelangen. Wenn alles von der Jobsuche über Freizeitgestaltung und Blind Dates über solche Netzwerke läuft, kann man jetzt noch darauf verzichten?
Angesichts der wachsenden Zahl an sexuellen Übergriffen auf Kinder im Internet hat die Organisation "no abuse in internet" (naiin) heute die Bildungsminister von Bund und Ländern dazu aufgerufen, die Risiken des "Social Networking" bundesweit im Schulunterricht zu behandeln. Als erster US-Bundesstaat hat Virginia die Sicherheit im weltweiten Datennetz als Pflichtfach in den Schulen eingeführt. Den Kindern und Jugendlichen soll beigebracht werden, wie sie sich vor gezielten Online-Übergriffen schützen können. Auch wenn solche Fälle nur selten zutage kommen, das Internet gibt Pädokriminellen laut naiin heutzutage Möglichkeiten bei der Suche nach potenziellen Opfern an die Hand, die vor einem Jahrzehnt in dieser Form noch nicht denkbar waren.