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23. September 2008
CD Projekt Kopierschutzmaßnahmen stellen eine unnötige Last für den Kunden darÄußerst interessante Töne vernimmt man aus dem Entwicklerstudio CD Projekt. Dessen CEO Michael Kicinski verrät in einem Interview mit gamesindustry.biz, wieso Kopierschutzmaßnahmen zukünftig abgeschafft werden müssen. Ein Interview mit sehr löblichen Tendenzen. Zumindest, bis man etwas tiefer in der Geschichte des Studios kramt. In Kürze soll eine neue Online-Plattform des Entwicklerstudios online gehen. Über diese sollen Spiele wie Fallout 2, Operation Flashpoint oder Freespace zum Download zur Verfügung stehen. Ohne Kopierschutz. "Wir versuchen sie zu überzeugen, dass es nichts gibt, wovor sie Angst haben müssten. DRM-frei, das ist etwas, vor dem sie wirklich Panik schieben. Andererseits können wir argumentieren, dass diese Spiele weithin durch Piraterie verfügbar sind. Es ist also besser diese für wenig Geld zu verkaufen und dadurch etwas mehr Einnahmen zu haben, als dem Kunden das Leben [mit Kopierschutzmaßnahmen] schwer zu machen."Vergangene Woche erlebte vor allem EA, was es heißt, wenn Gamer mit dem Kopierschutz nicht einverstanden sind. Die Restriktionen bei dem Game "Spore" hatten für so manchen Kunden den bitteren Beigeschmack, dass man das Spiel bestenfalls gemietet hatte, nicht jedoch gekauft. Eine bittere Erfahrung, die auch Michael Kicinski bereits erlebt hat: "Ich hatte Steam verwendet, aber mein Internetprovider hatte damit Probleme, die er nicht bewältigen konnte. Deshalb konnte ich die über Steam gekauften Games nicht mehr spielen. Ich glaube, wenn jemand für das Spiel bezahlt, dann hat er auch das Recht es völlig zu besitzen. Ohne dass dabei eine Liste an Bedingungen angeknüpft ist [...]. DRM Maßnahmen erschweren das Leben der Kunden. All dies nur aufgrund einiger firmeninternen Ideen, Richtlinien und dem Versuch sich anzupassen. Man ist jedoch zu angepasst, um zu begreifen, wie man Kunden gewinnt und diese davon abhält woanders hin zu gehen. Wir glauben an den freien Markt und wollen den Kunden ihre Freiheit zurückgeben." Abschließend sprach gamesindustry mit Kicinski über Piraterie und die Verfolgung von Filesharern, insbesondere wie es gegenwärtig in England praktiziert wird. Dort wurden inzwischen angeblich 25.000 Filesharer abgemahnt und sollten Beträge von 300 Britischen Pfund bezahlen. Den markantesten Weg legt aber nicht das Entwicklerstudio, sondern der Publisher vor. Das CD-Projekt hat unter anderem das PC-Game "The Witcher" entwickelt. Dieses wird von Atari vertrieben. Seitens einer deutschen Kanzlei wird nach diesem Spiel gezielt in den Tauschbörsen gefahndet. Diejenigen, die das Game sharen, werden kostenpflichtig abgemahnt. Ob das etwa mit dem "effektivsten Weg um Piraterie zu bekämpfen" gemeint war? (Firebird77) (via gamestar & gameindustry, thx!) (Bild via playfuls, thx!) (Danke an Matthias B. für den Tipp) Verwandte News
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Zitat: Zitat von Claymore Ein Thema, welches mich nach wie vor brennend interessieren würde: Würde man einen Test mit einem Blockbuster in 2 Versionen durchführen, welche zur selben Zeit auf dem Markt erscheinen: - 1x mit Kopierschutz um 40€ - 1x ohne Kopierschutz um 42,90€ Welche dieser Versionen würde sich wohl besser verkaufen? Würde hier der Geiz oder die Vernunft regieren? Wäre eine interessante ... Point_of90 am 13.12.2008 23:01
10 Euro für die Spiele im Shop zu verlangen, ist viel zu teuer, wenn man sie auch noch downloaden muss... Hole ich mir Gothic lieber im nächstbesten Fachmarkt für 5€, Probleme mit Kopierschutz habe ich dann auch nicht, Onlineaktivierung gab´s ja damals noch nicht Lawrence am 13.12.2008 23:14
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