Nach den gestrigen Äußerungen Jan Groenendaals zur Software, die auch auf in Deutschland eingesetzten NEDAP-Wahlcomputern zum Einsatz kommt, sollte sich das Thema an sich erledigt haben und künftige Wahlen wieder auf Papier stattfinden. Der CCC traut der Politik indessen keine schnelle Lernfähigkeit zu: in Zusammenarbeit mit der Wau-Holland-Stiftung startet er eine Kampagne zur Abschaffung der gesetzlichen Grundlage des Einsatzes von Wahlcomputern in Deutschland. Und dafür braucht es Geld.
Mehrfach wurden erhebliche Sicherheitsmängel bei den Wahlcomputern von Nedap nachgewiesen. Zum berechtigten Einwand, dass das Wahlergebnis beim Einsatz der Wahlcomputer nicht mehr nachprüfbar ist, kommt nun das Wissen um die Manipulationsmöglichkeiten an den Nedap-Maschinen. Darüber hinaus stelle sich die grundsätzliche Frage, warum das in Deutschland sicher und transparent funktionierende Papierwahl-System durch die intransparenten, unsicheren und teuren Wahlcomputer entdemokratisiert werden soll. Aus diesen Gründen startet der CCC seine Kampagne zur Abschaffung von Wahlcomputern in Deutschland. Was jedoch auch Geld kostet:
"Im Rahmen der Kampagne werden u. a. Untersuchungen zur Manipulierbarkeit von Wahlcomputern vorgenommen, Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz zur Aufdeckung der tatsächlichen Kostenstrukturen und Interessensverflechtungen bei der Anschaffung von Wahlcomputern gestellt und juristische Schritte gegen den Wahlcomputereinsatz unterstützt bzw. eingeleitet. Dies alles kostet leider nicht wenig Geld für Hardwarebeschaffung, Informationsfreiheitgesetz-Gebühren und Anwaltskosten.
Aus diesem Grund rufen Chaos Computer Club und die Wau-Holland-Stiftung zu Geldspenden auf. Auch kleine Beträge helfen und können der Wau Holland-Stiftung gespendet werden:
Wau Holland Stiftung
Commerzbank Kassel
BLZ: 52040021
Konto: 2772812
Stichwort: Gegen Wahlcomputer
Die Wau-Holland-Stiftung ist berechtigt, für Spenden, die ihr zur Verwendung für diese Zwecke zugewendet werden, Zuwendungsbestätigungen nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§50 Abs. 1 EStDV) auszustellen.
Nach den gestrigen Äußerungen Jan Groenendaals zur Software, die auch auf in Deutschland eingesetzten NEDAP-Wahlcomputern zum Einsatz kommt, sollte sich das Thema an sich erledigt haben und künftige Wahlen wieder auf Papier stattfinden. Der CCC traut der Politik indessen keine schnelle Lernfähigkeit zu: in Zusammenarbeit mit der Wau-Holland-Stiftung startet er eine Kampagne zur Abschaffung der gesetzlichen Grundlage des Einsatzes von ...
na da werde ich doch mal 20€ dafür das ich in einer Demokratie leben darf und das es auch so bleibt investieren! Gute Sache vom CCC