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15. Mai 2008
CBS Kauft den Online-Anbieter CNet.comDer amerikanische TV-Konzern "CBS" möchte seine "Online-Aktivitäten" ausbauen und setzt sein Grundfundament mit dem Kauf von CNet für rund 1,8 Milliarden Dollar. Zu CNet gehören neben dem eigenen Portal auch weitere renommierte Seiten wie Gamespot.com, ZDNet, TV.com und mp3.com. CBS existiert seit 2006 und ging aus der Trennung von Viacom und CBS hervor. Letzten Endes ging der Deal für 1,2 Milliarden Euro über den Tisch. Sollte es sich nach den Wünschen von CBS entwickeln, so soll die Übernahme bis zum dritten Quartal dieses Jahres vollzogen sein. Mit aktuell 54 Millionen Besuchern pro Monat sollte somit der Grundstein für das Webgeschäft gelegt sein. Danach findet sich CBS in den Top 10 der populärsten Seiten weltweit wieder. Weltweit strömen täglich über 200 Millionen Besucher auf die Webpages. Die Bilanzen sprechen für CNet und machen das Angebot sehr lukrativ, 406 Millionen US-Dollar konnte das Unternehmen im Jahr 2007 umsetzen. Künftig soll die aktuelle Seite von CNet mit dem Portfolio von CBS verwachsen.
(Via Washingtonpost.com, thx!)
Trackbacks
Zitat: Zitat von r0cky CNET gefällt mir irgendwie nicht so, da sie viele Seiten einfach zerstört haben, letzter Fall Gamespot. Das war ohne den Kommerzhintergrund von CNET noch eine gute Seite. Gut, solche Effekte kann das Ganze auch mitbringen.. geht dann hierbei als negativ Beispiel durch. Grundsätzlich ists aber ein gelungener Kauf für CBS gS- am 15.05.2008 21:53
Zitat: Zitat von gS- Gut, solche Effekte kann das Ganze auch mitbringen.. geht dann hierbei als negativ Beispiel durch. Grundsätzlich ists aber ein gelungener Kauf für CBS Wenn man die finanzielle Seite sieht auf jeden Fall, doch wird bei CNET nicht wirklich wert auf Qualitative Berichterstattung und fachliche Kompetenz gesetzt. Kann man ungefähr mit dem Springer Verlag vergleichen. r0cky am 15.05.2008 22:04
Zitat: Zitat von r0cky Wenn man die finanzielle Seite sieht auf jeden Fall, doch wird bei CNET nicht wirklich wert auf Qualitative Berichterstattung und fachliche Kompetenz gesetzt. Kann man ungefähr mit dem Springer Verlag vergleichen. Das ist möglich... darum gings CBS aber auch ned ! Die Bildzeitung ist ja auch sehr bekannt und wird in hohen Auflagen verkauft. Soll also als eine Art Sprungbrett ... gS- am 17.05.2008 22:35
Hochinteressanter Verkauf - ich halte das für einen Volltreffer und ein Schnäppchen für CBS. 1. sie bekommen news.com - ein Schlag in die Fresse der News Corporation (Murdoch) 2. sie bekommen extrem viel guten Content, Reviews, die allesamt noch nicht auf einer modernen Plattform erscheinen, da keinerlei SEO oder Web2.0 Features eingesetzt werden 2. Das Domainportfolio von Cnet ist wohl mit das beste weltweit: Dieser Artikel von ... gulli am 20.05.2008 14:10
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