|
04. April 2008
Britischer ISP verweigert Jagd auf Filesharer "Wir sind nicht die Internetfahnder der Labels"Der britische Internetanbieter TalkTalk wehrt sich gegen das Vorgehen der British Phonographic Industry (BPI), welche offensichtlich mehrere Provider des Landes dazu aufforderte, die Internetanschlüsse von Kunden aufzukündigen. Diese wurden zuvor von der BPI verwarnt, sie sollen die Benutzung jeglicher Peer-To-Peer Clients einzustellen. Charles Dunstone von Carphone Warehouse, dem Anbieter des TalkTalk DSL Anschlusses, spricht sich als Provider grundsätzlich gegen diese Vorgehensweise aus. Er widersprach der Aufforderung der BPI und begründete dies unter anderem damit, dass er sich selbst nicht als Internetfahnder der Labels definiert. Der britische Interessenverband der Plattenfirmen BPI reagierte dementsprechend gereizt und widersprach der Aussage, dass sie die Internetanbieter zu Hilfssheriffs machen wollten. Vielmehr sollen diese dem Kunden "beibringen", dass man Musik nicht stehlen darf. Den krönenden Abschluss bildete die Drohung, dass man anderenfalls durch die Regierung ein Gesetz einbringen müsse, dass die Provider zukünftig zur Sperre verpflichten soll. Der Vorsitzende der BPI, Geoff Ob der Interessenverband mithilfe der Gesetzgeber doch noch eine Sperre der bösen Filesharer erwirken kann, bleibt indes abzuwarten. (Autor: Firebird77 & Lars Sobiraj) (Via BBC News) Verwandte News
Trackbacks
|