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22. März 2005

Botnetze werden zunehmende Gefahr im Internet

Großbritannien Spitzenreiter beim Anteil von "Zombierechnern"

Über ein Viertel der Rechner in Großbritannien- genauer gesagt, 25,2% - stehen inzswichen als ferngesteuerte Zombies Botnetzbetreibern zur Verfügung - die unbemerkt mit Trojanern infizierten Maschinen werden vor allem für Identitätsdiebstahl und Onlinebetrug verwendet, so Securityfocus.

 

Mit einer Infektionsrate von unter 4% ist Deutschland dagegen durchaus in der Spitzengruppe, was die Absicherung der Rechner angeht. Angesichts der von Securityfocus genannten Gefahren scheint hierzulande die Gefährdung durch entsprechende Angriffe geringer, auf der anderen Seite ist ein zunehmender Preisverfall bei der Anmietung von Botnetzen für beispielsweise DDoS - Angriffe oder den Spamversand zu beobachten, woduch Angriffe auf Dritte entsprechend häufiger zu beobachten sein werden - bereits im letzten Monat waren aktuelle Stundenmietpreise von eben noch unter 80 Euro schon zu Spiegel Online durchgedrungen. Einzig positiver Aspekt der aktuellen Situation sei die noch unregelmäßige Aktivierung der Botnetze - die schlechte Auslastung läßt aber einen weiteren Preisverfall und eine entsprechend anwachsende potentielle Kundenzahl erwarten.

Ursache für den dramatischen Zuwachs in Großbritannien sei der rapide Ausbau der Breitband-Internetversorgung: diese sei im letzten Jahr um 93% gestiegen, ohne dass den Usern die mit Breitbandflatrates und über lange Zeit permanent am Netz befindlichen Rechnern einhergehenden Gefährdungen bewußt seien. Zumindest einen positiven Aspekt dürfte dem schleppenden Breitbandausbau in Deutschland damit inzwischen abgewonnen werden können.

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