Ghandy am Montag, 08.02.2010 15:44 Uhr
Der Student Sauhard Sahi untersuchte für seine Ausarbeitung neben der Sprache und dem Dateityp auch, ob die Dateien urheberrechtlich geschützt sind. Beispielsweise alle 476 überprüfte Filme und TV-Shows waren illegaler Natur. Nur sieben der 148 Dateien im Bereich Spiele und Software waren frei. Darunter Linux-Distributionen, Spiele-Plug-ins, diverse Freeware und Betaversionen neuer Games. Bei den Pornofilmen war nur einer von 145 Mitschnitten nicht urheberrechtlich geschützt. Bei dem fraglichen Amateurvideo war man sich nicht zu 100% sicher, ob es dafür einen Rechteinhaber geben könnte. Weil man dies nicht in letzter Konsequenz überprüfen konnte, nahm man schlichtweg an, die Amateur-Aufnahmen seien so ungeschützt, wie die Darsteller selbst darin agiert haben. Tracks aus dem Bereich Netaudio hat man bei dem Test leider keine gefunden. Restlos alle 98 Torrent-Dateien für Musik führten zu kommerziellen Musikstücken. IFPI, Brein, GVU & Co. würden sich über solche Ergebnisse freuen: Insgesamt wurden nur 10 von 1021 Dateien nicht als Schwarzkopien eingestuft. Die restlichen 1011 Dateien sind illegaler Natur.
Die Erhebung nimmt für sich keinesfalls in Anspruch repräsentativ zu sein. Der Student der Universität in Princeton, New Jersey, bezog sich bei seiner Analyse ausschließlich auf Dateien der trackerlosen Variante (DHT). Bei der Auswahl der Files sei man nach dem Zufallsprinzip vorgegangen. Professor Ed Felton strich in seiner Beurteilung heraus, die Ergebnisse anderer Filesharing-Bereiche könnten unter Umständen von denen der Studie abweichen. Man hätte nicht untersucht, ob die angebotenen Dateien häufig oder selten heruntergeladen wurden. Die Zahlen sagen also nichts über die Popularität der Dateien aus. Sie drücken nur aus, dass den Teilnehmern der Internet-Tauschbörse die Torrent-Files in diesem Verhältnis angeboten wurden.
Die Medien im Überblick:
46% Kinofilme und TV-Shows (ohne jugendfreie Inhalte)
14% Spiele und Software
14% Pornos
10% Musik
01% Bücher und Handbücher
01% Bilder
14% konnten keiner Sparte zugeordnet werden.
Weitere Details der Studie kann man dem Blogeintrag von Ed Felten entnehmen.
(Grafikausschnitt von Thomas Burlingame, thx!)
Torrent kann extrem schnell werden, größte Auswahl und wo muss man da bitte Gebühren zahlen?...
Tja, wer auf mittelprächtigen Speed, schlechte Auswahl, Gebühren, gelöschte Dateien etc steht darf ruhig seinen Hoster nutzen. Die ideale Beschreibung für Torrent. Besser? Xlned.com!...
Mich würde mal interessieren, was für Dateien die legalen Inhalte darstellen und welche Beweggründe es gibt, diese über p2p anzubieten. Ich könnte mir im größeren Umfang da nur Softwareanbieter vorstellen, welche p2p zur Reduzierung ihres traffics nutzen sowie unabhängige Künstler (Musike...
Demnächst auf Gulli: Internet nur online nutzbar? Studie: 99% aller männlichen WoW Nutzer haben keine Freundinn. Frau stolpert über Wlan Kabel. Wikipedia: Einträge von jedem veränderbar? 80% Aller Blogs werden von niemanden gelesen. Dokumente belegen, Hitler startete 2...
Just face the facts. Viel mehr als ein paar wenige Prozent werden es unter dem Strich nicht sein die legal sind. Und das ist auch bei Rapidshare nicht anders. Deswegen sagt ja keiner, dass DRM nicht schwachsinnig wäre oder die Industrie es nicht zu einem großen Teil selber schuld ist. Von der Abm...