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15. August 2007
BITKOM und Ipsos Jeder dritte Deutsche spielt ComputerspieleDie kommerzielle Bedeutung von Computer- und Videospielen ist immer größer geworden. Mittlerweile hat sich das Zocken zu einer Art Volkssport entwickelt. Über ein Drittel der Deutschen verbringt seine Freizeit damit, bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar fast zwei Drittel. Beliebtestes Gerät dabei ist der PC. An Bedeutung gewinnt zunehmend das Spielen über das Internet. Von dieser Möglichkeit macht bereits jeder dritte PC-Spieler (38 Prozent) Gebrauch, bei den 14- bis 29-jährigen PC-Spielern liegt die Quote bei 58 Prozent. Besonders beliebt sind dabei vor allem Karten- und Schachspiele, Strategiespiele und sogenannte Multiplayer-Games. Bei den sogenannten Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPG) treten über das Internet verbundene Teilnehmer gegeneinander an. Unabhängig davon gilt: 68 Prozent aller PC-Spieler, die online spielen, tun dies mindestens einmal die Woche. 22 Prozent sogar täglich. Das starke Interesse an Computerspielen spiegelt sich auch in den Marktzahlen wieder. Nach einem starken ersten Halbjahr werden trotz aller Mordkopierer für das Gesamtjahr 2007 neue Rekorde bei Umsatz und Absatz in Deutschland erwartet. Mit dem Weihnachtsgeschäft steht der Branche die nachfragestärkste Zeit des Jahres noch bevor. Nach BITKOM-Berechnungen klettert der Gesamtumsatz an Spielen dieses Jahr um 21 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro. 2006 lag der Wert noch bei 1,77 Milliarden Euro, 2005 bei 1,57 Milliarden Euro. Damit wird im laufenden Jahr erstmals die Marke von 2 Milliarden Euro erreicht. Schon jetzt verfügen 30 Prozent aller Haushalte über eine Spielkonsole. Bei Handys beträgt die Quote 81 Prozent, bei PCs 77 Prozent. Verwandte News
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