Zwei britische Forscher haben ein Konzept für eine neuartige Technologie entwickelt. Ein digitales Haustier, das biometrische Überwachung und sichere Passwortauthentifizierung miteinander verbinden soll. Sie nennen ihre Kreation "Dämon". Er loggt sich auf Webseiten oder in Bankautomaten ein, allerdings nur, wenn der Besitzer anwesend ist. Sonst verweigert er seinen Dienst.
Der "biometrische Dämon" muss auf seinen Besitzer erst antrainiert werden. Man muss mit dem technischen Haustier viel Zeit verbringen und mit ihm spielen. In diesem Prozess lernt er die Wesensart seines Besitzers kennen: Gesichtszüge, Stimme, seinen Gang und weitere Daten. Wenn nun jemand den "Dämon" missbrauchen will und beispielsweise entwendet, verweigert er seine Arbeit, wenn sein rechtmäßiger Besitzer nicht in der Nähe ist. Tatsächlich lässt das "Tier" Passwörter und Ähnliches nur raus, wenn es "glücklich" ist. Konkret bedeutet das, dass man dem Dämon viel Zeit und Aufmerksamkeit widmen muss. Hintergrund ist, dass man durch die Nähe zu dem "Dämon" viel Zeit mit ihm verbringt und er so immer aktuelle biometrische Daten von seinem Besitzer erhält: ein Sicherheitskonzept.
Erdacht wurde der "biometrische Dämon" von Pamela Briggs, Psychologin und Informatikerin an der Northumbria University, und dem Informatiker Patrick Olivier von der Universität in Newcastle. Inspiriert zu dieser Arbeit hat sie der Roman "His Dark Materials" des Autors Philip Pullman. Ausführlich nachlesen kann man das Konzept in ihrer wissenschaftlichen Veröffentlichung.
( via Golem )
Zitat: Zitat von GFXman Die totale Kontrolle wie bei Halflife 2 dient wohl als Vorlage! Die spinnen doch! is klar, die haben auch sonst nichts zu tun und zocken nebenbei half life 2 irgendwie is die idee..weird^^
LoL der Goldene Kompass lässt grüßen