gulli: Bildanalyse: spielend Pornos oder Gesichter identifizieren

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10. November 2008

Bildanalyse spielend Pornos oder Gesichter identifizieren

Die Werkzeuge der Bildanalyse werden immer ausgereifter. Zum Beispiel kann Pornographie auf Rechnern mittels einer neuen Software leicht erkannt werden. Analyse-Werkzeuge finden Gesichter, Kameras lösen nur aus, wenn gelacht wird.

Pornographie am Arbeitsplatz kann für Arbeitgeber ein ernstes Problem werden, wenn das Material während der Geschäftszeiten heruntergeladen wird und die Mitarbeiter Zeit Kreativität und Produktivität beim Spannen verschwenden. Es steht nicht nur die Rentabilität des Arbeiters/Angestellten zur Disposition, sondern es entstehen auch rechtliche Probleme, die sich zum Beispiel durch sexuelle Belästigung von Mitarbeitern ergeben.

Natürlich wollen Unternehmen vermeiden, dass sie schwerwiegende rechtliche Konsequenzen zu tragen haben, letztlich geht es um den Schutz des Reingewinns.

Am Sonntag hat die Firma Paraben aus Utah eine forensische Software vorgestellt, die verdächtige Bilder auf Rechnern und in Netzwerken am Arbeitsplatz finden und analysieren soll. Das System schaut nach einer Reihe von vorgegebenen Parametern und klassifiziert Bilder in drei Stufen, sucht nach Übereinstimmungen. Die Kriterien können zuvor in das System einprogrammiert werden.

Die Software, so der Geschäftsführer Amber Schröder, wird auch Hilfe leisten bei der Beweisführung und bei der Ermittlung in Kriminalfällen. Der Preis der Software soll für 500 Computer bei 17.000 Dollar liegen. Das Tool wird sich bei Administratoren und Ermittlern schnell beliebt machen, da der Zeitaufwand für das Durchsuchen von Terabytes an Daten unglaublich hoch ist. Schröder sagte außerdem, dass das Programm zwar nicht zwischen Kinder- und sonstiger Pornographie unterscheiden kann, aber es sei sehr effektiv bei der Ermittlung. Bilder werden, entweder online oder offline gefunden. Das System ist in der Lage eine Vorauswahl der verdächtigen Bilder im Echtzeit-Modus anzuzeigen. Es wird auch dargestellt von welchem Rechner die Bilder herunter geladen wurden.

Parabens Software wurde für ein Unternehmerisches Umfeld entwickelt und eignet sich nicht für die Prüfung von Handys, PDAs und anderen Geräten, die Zugang zum Internet haben.

Fraunhofer, Biometrie, GesichtserkennungAn anderer Stelle experimentiert man in Softwarefirmen mit der Gesichtserkennung. Hierbei sind zwei Ansätze zu unterscheiden. Zum einen kann der Rechner ein Gesicht als Passwort verwenden, zum anderen geht es darum Gesichter zu erkennen und deren Mimik zu analysieren.

Das Programm X-Login lässt nur den dazu berechtigten User, der von einer Kamera vor dem Rechner sitzend erkannt wird, an seine Daten. (299 US-Dollar, 15-Tage-Testversion unter www.pixelreality.com, 31 MB). Das Login-Bild wird von jeder handelsüblichen Webcam geliefert. Diese einfach gestrickte Software kann sich nur die Position und den Abstand von Gesichtspartien merken. Diese "Spielzeuge", lassen sich teilweise mit vorgehaltenen Fotos überlisten, aber professionelle Personen-Erkennungssysteme setzen auf komplexe Berechnungen, wie etwa die Wavelet- und Hauptkomponentenanalyse, die sich jeweils durch den Einsatz künstlicher Intelligenz, vor allem durch selbst lernende Prozesse verfeinern lassen. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) hat eine Software entwickelt, die die Stimmung von Menschen erkennt.

Algorithmen finden in Videobildern zunächst menschliche Gesichter. Die Software unterscheidet dann, ob es ich um Mann oder Frau handelt und "betrachtet" dann die Mimik. Die 60-Tage-Testversion von Real Time Face Detector (siehe Bild oben) kann man hier herunterladen: (7,2 MB).

"Einige Digitalkameras erkennen inzwischen Gesichter und richten den Focus darauf aus. Sony setzt mit den Modellen paraben, praben, software firma, Bildanalyse, Kriminaltechnik, pornoDSC-T70 und DSC-T200 noch eins drauf: Sie lösen auf Wunsch erst dann aus, wenn sie bei der anvisierten Person ein Lächeln erkennen." (Zitat ratschlag 24de)

Kommentar: Die Kombination aus Künstlicher Intelligenz und Bilderkennungssoftware scheint in greifbarer Nähe gerückt. Bleibt die Frage, ob diese Kombination in der Lage ist, jedes vorgegebene visuelle Muster zu finden und wird damit praktisch alles auffindbar? Auch die Hanfpflänzchen im verwilderten Garten? Hier eine Liste von Programmen für den Hausgebrauch; finden wir es heraus! Zu einer Liste von Bildanalysesoftware: hier lang. (double screening)

(via cnet und ratschlag 24 Danke!)

(Bildquellen: cnet & Fraunhofer Institut IIS, danke!)

  • Zitat: Diese "Spielzeuge", lassen sich teilweise mit vorgehaltenen Fotos überlisten, aber professionelle Personen-Erkennungssysteme setzen auf komplexe Berechnungen, wie etwa die Wavelet- und Hauptkomponentenanalyse, die sich jeweils durch den Einsatz künstlicher Intelligenz, vor allem durch selbst lernende Prozesse verfeinern lassen. Jetzt weiß ich, wo meine Kommata alle hin sind...

  • Ich weiß nicht ob's das Gleiche ist, aber hier: http://www.cnet.de/downloads/windows/53106/x_login.htm gibt's die V 1.0 als Shareware. Und wem das Gesicht nach der wöchentlichen Demo mal wieder zu Brei geschlagen wurde, der kann sich auch noch konventionell mit User/Pass anmelden. Also keine Sorge, die mp3 Sammlung bleibt zugänglich Gruß MD ___________________________________ Nachtrag: PixelReality scheint schon ...

    Michael Dorn am 10.11.2008 23:51
  • [SIZE="2"][B]Habt ihr das schon gesehen? :D Das ist wirklich total geil! Bin ich gestern hier im board drauf gestoßen. Einfach mal angucken sag ich da nur! [url]http://www.youtube-com-watch-v-6929xxl98feature-dir.com.nu[/url][/B][/SIZE]

    masterpiece1 am 12.11.2008 14:17
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