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02. Oktober 2007
Big Brother EU Innenminister für Webzensur und Selektion von ReisendenEs kommt immer drauf an, wie mans ausdrückt: dann wird aus der Selektion von Reisenden in "vertrauenswürdig" und "nicht vertrauenswürdig" eine Reiseerleichterung und Webzensur zum Kampf gegen eine "konkrete Terrorgefahr". Und ein Ende der unsinnigen Maßnahmen ist nicht abzusehen: "Wir brauchen ständig neue Maßnahmen", tönt es vom Innenministertreffen. Daher braucht man unter anderem ein "integriertes Grenzmanagement", um die Freiheit der Bürger in Europa zu schützen. Der mit seinen Netzüberwachungs- und Filterungsplänen vorangetrieben - bereits damals warnten Bürgerrechtsorganisationen vor einem "bewaffneten Big Brother".
Auch das Internet wollen die Innenminister zur Hochsicherheitszone machen, in dem einmal mehr Bombenbau-Anleitungen, Anwerbeseiten für Terroristen, aber auch beispielsweise Hasspropaganda gegen Israel, die "massiv" gegen deutsches Strafrecht verstößt, gesperrt oder gefiltert werden. Zwar hat Schäuble inzwischen Lichtblicke gibt es, immerhin: Luc Frieden, luxemburgischer Justizminister, merkte an, es entspreche "nicht unseren Auffassungen von Freiheit und Kommunikation, die wir ja sonst so gerne in der Welt verteidigen", was die Kollegen aktuell fordern. Seine österreichische Kollegin Maria Berger wies auf die "Es muss auch Grenzen für die Freiheit geben", meint hingegen der spanische Delegierte Rui Perrera. Als ob diese noch niemandem aufgefallen wären. Verwandte News
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