gullinews am Montag, 15.09.2008 20:51 Uhr
Diverse Menschenrechts- und Datenschutzorganisationen verleihen den vom FoeBuD organisierten Preis an Personen, Institutionen oder Unternehmen, die sich besonders negativ um den Datenschutz verdient gemacht haben.
Die Big Brother Awards haben bereits viel bewirkt. Nicht nur wird für das Thema Datenschutz sensibilisiert, sondern auch besonders schlechte Beispiele aus der Praxis aufgezeigt, die durch den Award ans Licht der Öffentlichkeit gebracht und in der Regeln durch negative Schlagzeilen begleitet werden. So hat Lidl schon 2004 einen Negativaward für Videoüberwachung und fragwürdige Personalmaßnahmen der Supermarktkette erhalten.
Der Veranstalter FoeBuD e.V. bedauert, dass die Big-Brother-Awards noch immer notwendig sind. Jedoch ist im Angesicht der Datenkraken und Datenskandale eine Kehrtwende auch zukünftig nicht in Sicht. Davon zeugt unter anderen die steigende Zahl von Einreichungen, die für den Award nominiert werden. So wurden dieses Jahr über 500 Vorschläge eingereicht.
Die Verleihungsgala wird unterstützt von einem international renommierten Zauberer, der das Publikum auf Manipulationsbeständigkeit testen will. Das Saxophonquartett "Forty Fingers" sorgt für Abrundung und soll die Pausen in dem Programm unkompliziert begleiten. (020200)
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Ghandy am 16.09.2008 10:46:22: |
Normy am 16.09.2008 11:20:06: |
A John am 16.09.2008 13:10:12: |
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