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25. Juli 2007
Bestechungen von Radio-DJs rausgeschmissenes Geld Studie zu Radiokonsum und CD-KäufernJahrelang wurden Radiosender von den großen Labels bestochen, damit die Zuhörer genügend Mainstream auf die Ohren bekamen und nicht im Übermaß auf spannende Indiebands neugierig wurden, 10 Millionen Strafe musste allein Sony dafür zahlen. Alles rausgeschmissenes Geld: eine Studie ergab, dass hoher Radiokonsum mit weniger CD-Verkäufen einhergehen soll. Über 5 Jahre verglich Stan Liebowitz, Professor an der Uni Dallas, den Radiokonsum und die CD-Kaufbereitschaft in mehreren hundert amerikanischen Städten. Das erschreckende Ergebnis: eine Stunde täglicher Radiokonsum führt zu durchschnittlich 0,75 weniger gekauften CDs. Radiohören ersetze den Musikkauf zumindest teilweise, so die Schlussfolgerung der Studie. Das sollte natürlich eine vollkommene Katastrophe für die Labels sein, die mit Auf der anderen Seite werden die Heavy Rotations doch recht gut mit tatsächlichen Verkaufszahlen von Alben und Singles korrelieren und wäre interessant zu überlegen, wieviel weniger Musik ohne Radiowerbung gekauft werden würde. Ganz zu schweigen von Überlegungen, woher die Korrelation kommt - ob vielleicht ärmere Haushalte das kostenfreie Radio gegenüber immer teureren CDs bevorzugen, beispielsweise? Oder, um einen ganz bösen Gedanken zu äußern: soll da ein wenig frische Publicity gemacht werden, solang die Verhandlungen um Verwandte News
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