Überraschung: Google Book Search fördert den Buchverkauf

gullinews am Freitag, 06.10.2006 16:10 Uhr

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Geklagt wurde viel, die Diskussion um Copyright und Fair Use einmal mehr kontrovers geführt, die Macht des Suchmaschinenriesen Google beklagt, aber ein wenig glatter sind die Wogen um die umstrittene Google-Büchersuche in der letzten Zeit geworden. Und nun weht den Verlegern gar eine milde Geldbrise entgegen: Das umstrittene Scanprojekt Googles sorgt - Überraschung - für steigenden Umsatz in der Buchbranche.

"Sucher in Käufer" habe Googles Volltextsuche für Bücher transferiert, so der Online-Verkaufsdirektor der Oxford University Press Colleen Scollans. Traumhafte Klickraten vermeldet auch der deutsche de Gruyter-Verlag, der bei einzelnen gesuchten Titeln 44% Käufer verzeichnen konnte.

Penguin will sich nicht den Erfolgsmeldungen anschließen: hier betont man hingegen den Erfolg durch das Amazon-Partnerprogramm, welches - Überraschung, die zweite - Bücher einscannt und Textauszüge über eine Suchfunktion erschließt. Um sieben Prozent haben die Verkäufe der so erfassten Bücher zugelegt.

Geklagt gegen das Scanprogramm Googles hatten unter anderem die amerikanische Writers Guild und der Schriftstellerverband AAP. Deren Angehörige nun hoffentlich auch vom Nutzen des Programms profitieren. Tatsächlich scheint der überwiegende Teil der User die Google Book Search zum Suchen von Büchern zu verwenden. Superschurken wie Ubermorgen.com scheinen eher einen kleineren Teil der Klientel auszumachen.

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2 Reaktionen aus dem gulli:Board

gullinews am 06.10.2006 16:08:57:
Geklagt wurde viel, die Diskussion um Copyright und Fair Use einmal mehr kontrovers geführt, die Macht des Suchmaschinenriesen Google beklagt, aber ein wenig glatter sind die Wogen um die umstrittene Google-Büchersuche in der letzten Zeit geworden. Und nun weht den Verlegern gar eine milde Geld...

quasimodo2000 am 06.10.2006 18:30:05:
Ach ne, ehrlich ? :D...

Karnigals am 07.10.2006 12:25:38:
Mal ganz im ernst, dass war doch von vornherein klar. Ich wage zu behaupten, dass 99% der Leute nie ein langes Buch nur vom Computermonitor ablesen würden, und ausdrucken ist auch nicht wirklich das selbe, insofern kaufen sich die meisten sowieso das Buch wenn es ihnen gefällt, und das ist der spr...

 

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