Man widerlegte mit dieser Preisgabe die eigenen Behauptungen. Scheinbar war man von den eigenen Märchen so sehr überzeugt, dass man die Realität nicht mehr erkannte. Sage und Schreibe Ganze zwei bis fünf Prozent (!) des Bell-schen Netzwerks litten in den vergangenen zwei Monaten unter etwaigen Problemen aufgrund des immensen Traffics, welcher durch P2P erzeugt wurde.Sicherlich ein besorgniserregender Wert, zumal sich der ISP nicht über die Details zu den Werten entsinnen konnte. Waren diese Kapazitätsgrenzen jetzt temporär erreicht, für wenige Stunden, oder war es über Tage ein Dauerzustand. Solche wichtigen Merkmale der eigenen Zahlen sollte man schon kennen, bevor man groß herumposaunt, wie schrecklich man unter dem P2P Traffic zu leiden habe. Die Notbremse wurde unverzüglich gezogen, indem man nachlegte, dass bereits eine einzelne verstopfte Leitung zu Ausfällen im Netzwerk führen kann. Unabhängige Techniker konnten über diese These währenddessen nur lachen. Nachdem man die Bell-Daten begutachtet hatte, kam man zu dem Schluss, dass diese zwei bis fünf Prozent in keinem Falle zu Schwierigkeiten führen könnten. Man machte den Provider auch darauf aufmerksam, dass man diesen Traffic hätte umleiten können. Entsprechende Kapazitäten waren vorhanden. Womöglich ging es wohl doch nur darum, neue Preise bzw. ein eigenes Angebot durchzusetzen.
(via inquirer & slashdot thx!)
(Bild via rgbfilter thx!)
| 1 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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gullinews am 27.06.2008 15:54:29: |
ADI64 am 28.06.2008 10:19:24: |