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27. Juni 2008
Bell Eigene Daten widerlegen P2P AussagenDer kanadische Provider Bell hat sich nun scheinbar ins eigene Fleisch geschnitten. Man kam der Aufforderung nach, die Daten offenzulegen, welche die Problematik von P2P Traffic auf das Netzwerk darstellen sollen. Diese Daten waren jedoch alles andere als besorgniserregend, die Prozentwerte für "Verstopfte" Leitungen durch P2P lagen gerade einmal im einstelligen Bereich. Man widerlegte mit dieser Preisgabe die eigenen Behauptungen. Scheinbar war man von den eigenen Märchen so sehr überzeugt, dass man die Realität nicht mehr erkannte. Sage und Schreibe Ganze zwei bis fünf Prozent (!) des Bell-schen Netzwerks litten in den vergangenen zwei Monaten unter etwaigen Problemen aufgrund des immensen Traffics, welcher durch P2P erzeugt wurde.Sicherlich ein besorgniserregender Wert, zumal sich der ISP nicht über die Details zu den Werten entsinnen konnte. Waren diese Kapazitätsgrenzen jetzt temporär erreicht, für wenige Stunden, oder war es über Tage ein Dauerzustand. Solche wichtigen Merkmale der eigenen Zahlen sollte man schon kennen, bevor man groß herumposaunt, wie schrecklich man unter dem P2P Traffic zu leiden habe. Die Notbremse wurde unverzüglich gezogen, indem man nachlegte, dass bereits eine einzelne verstopfte Leitung zu Ausfällen im Netzwerk führen kann. Unabhängige Techniker konnten über diese These währenddessen nur lachen. (Bild via rgbfilter thx!) Verwandte News
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Hmmh aber der prozentuale Anteil der Probleme im Netzwerk wegen zu hohem P2P-Traffic entspricht ja nicht der prozentualen Auslastung des Netzes durch P2P? Oder hab ich jetzt irgendwas verpasst... Aber anyway, nice work, Bell ADI64 am 28.06.2008 10:19
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