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21. Juni 2008
Bell Canada Kampf um die Netzneutralität dank P2PDer kanadische ISP Bell Canada fiel jüngst unangenehm durch sein Anti-P2P Verhalten auf. Der Provider drosselte für 9 Stunden täglich die P2P Verbindungen, die durch sein Netzwerk gingen, um die Leitungen zu entlasten. Bei diesem Schritt haben sie jedoch nicht bedacht, wie die Kunden diese Leistungsbremse auffassen könnten. Ein Kampf über die Neutralität des Netzes scheint nun zu entfachen. Sollte der Kampf erfolgreich durchgefochten werden, so würde er richtungsweisend für alle Provider des Landes gelten. Diese müssten sich dann an die vermeintlichen Vorgaben halten, um ihren Kundenstamm nicht zu verlieren. Die Canadian Radio-Television and Telecommunication Commission scheint jedoch genau solch ein Ziel anzustreben.Laut einer Rede von Konrad von Finckenstein, dem Chef der CRTC, könnte Bell Canada durch sein kundenunfreundliches Verhalten den Weg für eine Grundsatzdiskussion geebnet haben. Dabei sei die Problematik, dass sich die Reseller mit Bell Canada wegen dieser Sperre anlegen, nur die Spitze des Eisberges.
(via ars_technica thx!) (Bild via ars_technica thx!) Verwandte News
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Infrastruktur aufrüsten, nicht in Drosselung investieren. Aber gut sie wollen wohl vor allem Geld machen. Man verdient mehr mit Anfängern die bisschen e-Mail prüfen und trotzdem voll bezahlen. Sonnentier am 21.06.2008 16:57
Zitat: Der kanadische ISP Bell Canada viel jüngst unangenehm AUA! dodo87 am 21.06.2008 22:51
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